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Eppisburg

14.01.2020

Epponia: Vom Zirkus bis zu den Ureinwohnern Südamerikas

Die Ureinwohner Südamerikas vom Amazonas bis nach Rio de Janeiro stellte die große Showtanzgruppe mit rhythmischen Tänzen und vielen Hebefiguren und Würfen vor – mit Recht der Höhepunkt des Hofballs der Epponia.

144 Aktive Narren der Epponia zeigen ein kurzweiliges Programm beim diesjährigen Hofball. Warum der Nachwuchs den Großen keineswegs nachsteht.

Was zeigt wohl die Große Epponia, wenn schon der Nachwuchs eine solch coole Show abliefert? Die Kinder- und Teeniegarde, die kleinen Hofnarren, dann der Kindershowtanz. Als Artisten, Ballerinas und Pantomimen kommen die Zehn- bis Zwölfjährigen mit ihrem Zirkusdirektor auf die Bühne, schlagen Räder, präsentieren Hebefiguren und gehen in den Spagat, als ob es das Normalste der Welt wäre. Dann kommt noch der Teenieshowtanz, und die Mädels und Jungs zeigen, was sie als „Greatest Showdance“ draufhaben.

Da hat Präsident Rainer Egger nicht zu viel versprochen, als er die knapp 200 Gäste in der Eppisburger Vereinshalle im Jahr des 44. Jubiläums zum Hofball begrüßte. Die durften zur Musik des Duos Let’s Dance auch selbst ihre Runden auf dem Tanzparkett drehen.

144 Aktive vermeldete der Präsident. Und die fieberten mit ihren Betreuern schon monatelang auf den vergangenen Samstag hin, um ihr Outfit und ihre ausgeklügelten Tänze erstmals zu präsentieren. Allen voran die Prinzenpaare.

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Wie das Prinzenpaar das Publikum verzauberten

In einem königsblauen Kleid mit unzähligen silbern glitzernden Pailletten auf dem luftigen Stoff präsentiert sich Prinzessin Stefanie I. (Falten) mit ihrem Prinzen Florian I. (Gruber). Der zeigt sich ebenfalls im blauen Anzug, mit silbernen Borten verziert. „Blau ist einfach meine Farbe“, erzählt die Prinzessin, die sich über familiäre Unterstützung bei der Herstellung freut: „Meine Oma hat das Kleid gemacht, auch den Anzug vom Prinzen.“

Die Große Garde zeigte im Jubiläumsjahr auch einen Tanz, den früher schon andere Mädchen gezeigt haben.

Das vorgetragene Regierungsprogramm des Prinzenpaars macht den Gästen klar, dass die Familie viele weitere Aufgaben zu bewältigen hat. Ungeplant war jedoch eine besondere Einlage: Ihr jüngerer Sohn Linus saß bei der letzten Figur des Prinzenwalzers genau vor der Mama im Publikum und nahm ganz selbstverständlich ihre ausgestreckte Hand. Stefanie I. verrät: „Ich habe mich total gefreut.“

Garde, Hofnarren und Showtanz überzeugen das Publikum

Unermüdlich präsentiert sich auch die kleine Prinzessin Hanna-Lena I. (Müller) im türkis-silbern glänzenden Kleid, zu dem der Anzug vom adretten Prinzen Fabian II. (Hügin) prima passt. „Ihr ganzes Leben fährt sie schon bei der Epponia mit“, verrät er über seine Prinzessin, deren Eltern auch einmal ein Prinzenpaar waren. Hanna-Lena I. weiß: „Sein Papa war schon Prinz, da fällt der Apfel nicht weit vom Stamm.“ Gekonnt tanzen die beiden übers Parkett.

Dass die Große Epponia die Latte noch höher legt und dabei den Ansprüchen der Gäste mehr als gerecht wird, zeigt immer wieder der tosende Applaus. Die Große Garde und die Hofnarren, die in die Filmwelt einsteigen, überzeugen. Und der Große Showtanz hält, was der Präsident verspricht: Als Ureinwohner Südamerikas vom Amazonas bis nach Rio de Janeiro tanzen sie über die Bühne, die Jungs werfen die Mädels in die Höhe, fangen sie scheinbar mühelos wieder auf, miteinander bauen sie sehenswerte Hebefiguren – der Höhepunkt eines wunderschönen Balls.

Viele Bilder vom Hofball:

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Bild: Brigitte Bunk

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