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Söder fordert bundesweit einheitliche Regeln für regionale Corona-Gegenmaßnahmen
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12.03.2009

Erörterungstermin vorläufig abgesagt

Tapfheim/Rettingen (mia) - Bei den Betroffenen löst die Nachricht verhaltene Zuversicht aus: Den Informationsabend zum Überschwemmungsgebiet rund um Rettingen hat das Landratsamt abgesagt. Zunächst sollte am Montag, 16. März, bereits das Dialogverfahren beginnen, innerhalb von vier Wochen könnte dann das Überschwemmungsgebiet vorläufig gesichert werden.

Bei der Demonstration vor wenigen Tagen auf der Hoserschwaige war, wie berichtet, das Vorgehen der Behörden kritisiert worden. Während Treffen mit Georg Schmid (heute) und Umweltminister Markus Söder (18. März) anberaumt sind, würden die Ämter vollendete Tatsachen schaffen.

Dem ist nun nicht so. Im Interesse aller Beteiligten sei es sicherlich besser, den öffentlichen Erörterungstermin zu verschieben, erklärte dazu Martin Reitinger, Pressesprecher des Landratsamtes Donau-Ries in Donauwörth. Reitinger betont, das Landratsamt habe nicht eigenmächtig den Termin festgelegt, sondern aufgrund einer Anweisung aus dem Ministerium gehandelt.

Bei den Betroffenen zeigt man sich erleichtert. "Das war absolut notwendig, den Termin abzusagen", meint Karl-Philipp Sautter. Bis gestern hätten außerdem die zugesagten Unterlagen aus dem Wasserwirtschaftsamt (WWA) nicht vorgelegen. Man warte noch auf Details zu den Berechnungen, zum Beispiel mit welcher Höhe die Deiche berechnet wurden, an welcher Stelle sie überflutet werden, wie viel Wasser zusätzlich fließt. Die Berechnungen des WWA würden weiter angezweifelt, so Sautter.

Was bisher als loser Zusammenschluss auftrat, soll heute Abend offiziell werden: "Wir gründen die Interessengemeinschaft", so Sautter. Termin: Gasthof "Zur Grenz", 19 Uhr, Tapfheim-Erlingshofen.

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