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Gewerkschaft

12.10.2019

Es gibt viel zu tun beim DGB-Kreisverband

Vor 70 Jahren wurde der Deutsche Gewerkschaftsbund als Dachorganisation von 16 Arbeitnehmervertretungen gegründet. Was die Schwerpunkte der Arbeit im Landkreis sind

„Der 13. Oktober ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der Gewerkschaftsbewegung“, sagt Antonie Schiefnetter, Vorsitzende des DGB-Kreisverbands Dillingen. Denn an diesem Sonntag ist es 70 Jahre her, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in München gegründet wurde. Dazu waren rund 500 Vertreter von rund 50 Gewerkschaften organisierter Arbeiter zur Gründungsversammlung in den Kongresssaal des Deutschen Museums gekommen.

Das Dillinger Tagblatt schrieb damals dazu: Die Anwesenheit zahlreicher hoher und höchster Vertreter der Bundesregierung, des Bundesparlaments, Bundesrates und der Landesregierungen, der Hohen Kommissare und der Gewerkschaftsorganisationen nahezu sämtlicher westeuropäischer Staaten, unterstreicht die außerordentliche Bedeutung, die der Tagung dieses Parlaments der Arbeit zukommt.

Als die oberste Aufgabe ihrer Arbeit schrieben die damals gewählten Vertreter des DGB, angeführt von ihrem Vorsitzenden Hans Böckler, fest: „Wir verfolgen mit dem Zusammenschluss von 16 Gewerkschaften in den deutschen Ländern das ehrliche Ziel, allen Arbeitnehmern eine echte Heimat zu geben und diese politisch und weltanschaulich neutrale Organisation zu einer Kraftquelle für die Besserung der Lebensverhältnisse der arbeitenden Menschen zu machen.“

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Im Landkreis Dillingen wurde der DGB-Kreisverband im Mai 2005 aus dem Zusammenschluss der Ortsverbände Dillingen und Lauingen gegründet. Bis 2005 gab es laut Mitteilung von Wolfgang Peitzsch, DGB-Organisationssekretär in Augsburg, im Landkreis Dillingen die DGB-Ortsverbände Wertingen, Lauingen und Dillingen.

Schwerpunkte der DGB-Arbeit im Landkreis Dillingen sind laut Organisationssekretär Peitzsch: Veranstaltungen und Aktionen zum Internationalen Frauentag und zum 1. Mai zu organisieren. Seit dem Jahr 2014 stehen auch Betriebs- und Personalrätegespräche mit Vertretern aus Betrieben des Landkreises auf dem Programm des Kreisverbandes.

Darüber hinaus werden Bildungsveranstaltungen zu Themen der Arbeitsmarkt-, Sozial-, Finanz- und Steuerpolitik durchgeführt. Ebenfalls auf der Agenda des DGB-Kreisverbandes stehen, Aktionen und Veranstaltungen zu Wahlen (Europa, Bund, Land, Kommunal) sowie gesellschaftspolitischen Themen durchzuführen. Auch die Beteiligung an Bündnissen wie beispielsweise zum Arbeitslosengeld eins und zwei und die Allianz für den freien Sonntag gehören zu den Aufgaben des Kreisverbandes.

Des Weiteren werden die DGB-Kreisverbände angehalten, Beschlüsse der Dachorganisation auf Kreisebene durchzuführen. „Es gibt also eine Menge zu erledigen“, sagt Antonie Schiefnetter, die nicht nur an der Spitze des Kreisverbandes steht, sondern bereits seit 1980 der IG Metall angehört. Dort sei sie vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2011 IG Metall-Beiratsmitglied gewesen. Und in den Jahren zwischen 2011 und 2015 habe sie als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der IGMetall an den Schaltstellen der Einzelgewerkschaft mitgewirkt.

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