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Parteitag

17.06.2013

„Es ist knapp, aber noch ist alles drin“

Bürgermeister Wolfgang Schenk (Lauingen) und der Vorstand der Kreis-SPD: Bezirkstagslistenkandidat Martin Knecht, Dietmar Bulling, Landtagslistenkandidat Wolfgang Konle, Jürgen Hartshauser, Landtagskandidatin Mirjam Steiner, Jan Waschke, Edeltraut Bichler, Werner Herbig, Jonas Schmid (von links).
Bild: SPD

Die Landkreis-SPD bereitet sich auf die Wahlen vor. Dietmar Bulling im Amt bestätigt

Lauingen Dietmar Bulling ist überzeugt davon, dass die Erfolgsgeschichte der SPD bei den bevorstehenden Wahlen fortgesetzt wird.“ Immerhin gehörten bereits neun von 16 Ministerpräsidenten den Sozialdemokraten an. Das sagte der Kreisvorsitzende, der für weitere zwei Jahre bestätigt wurde, beim Kreisparteitag der Landkreis-SPD in Lauingen. Entsetzt hingegen ist Bulling darüber, dass sich die CSU angesichts der Beschäftigungsaffäre „wohl alles erlauben könne“, wenn selbst diese Vorkommnisse den stabilen Umfragewerten der Regierungspartei nichts anhaben könnten. Umso mehr gelte es für die SPD, „Politik für die Mehrheit der Menschen zu machen“, so Bulling auf dem Parteitag.

Personell sieht Bulling die Genossen mit ihren Kandidaten gut aufgestellt: Gabi Fograscher und Mirjam Steiner seien auf der jeweiligen Liste gut platziert. Bulling lobte des Weiteren Landtagslistenkandidat Wolfgang Konle sowie die beiden Bezirkstagskandidaten Thomas Weigel und Martin Knecht für ihren engagierten Einsatz im Wahlkampf.

Bundestagsabgeordnete Gabi Fograscher ermutigte die Genossen in ihrem Grußwort dazu, um den Wahlsieg in Bayern zu kämpfen: „Trotz anderer Umfragewerte: es ist knapp, aber noch ist alles drin.“ In der Europapolitik plädierte die schwäbische Spitzenkandidatin für Wachstumsperspektiven für die südeuropäischen Länder, um vor allem den zahlreichen jungen Arbeitslosen in diesen Ländern wieder berufliche Chancen zu bieten.

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Für viele unerwartet war das Grußwort des wegen der Beschäftigungsaffäre zurückgetretenen Bezirksvorsitzenden Harald Güller. Er bekannte: „Ich war zu doof, zu erkennen, dass mein Stiefsohn nach meiner Heirat mit meiner zweiten Frau mein Schwager geworden war. Meine persönlichen Maßstäbe haben mich daher selbst zum Rücktritt gezwungen.“

Diese Konsequenz unterscheide ihn von den nordschwäbischen CSU-Abgeordneten. Güller skizzierte die Schwerpunkte der SPD für den Landtagswahlkampf: längerfristige Bildungskonzepte – etwa eine flächendeckende Ganztagsschule – ein gesetzlicher Mindestlohn und ein verbindliches Tariftreuegesetz bei öffentlichen Ausschreibungen.

Landtagskandidatin Mirjam Steiner dankte all denen, die sie an die Politik herangeführt hätten „und sie hätten machen lassen“. Immerhin beschäftige sie sich nun schon „ihr halbes Leben mit Politik“ und sei schon 16 Jahre Ortsvorsitzende im Bachtal. Schatzmeister Werner Herbig berichtete der Versammlung von einem erfreulichen Kassenstand.

Der Dillinger Ortsvorsitzende Hubert Probst leitete die Neuwahlen des Vorstands, der Beisitzer und Revisoren sowie diverser Delegierter für die verschiedenen Parteitage.

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