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Dillingen

04.08.2020

Es ist offiziell: Der Dillinger Dirtpark kommt

Hier baut Dillingen einen Dirtpark und eine Skateanlage.
Bild: Architekturbüro Weigelt

Die Planung wird am Donnerstag im Donaustadion vorgestellt, danach wird das Material geformt. Wie es ausschaut?

In Dillingen entsteht in diesem Sommer eine neue Attraktion für alle Fahrradsport-Begeisterten: Auf dem Gelände des Donaustadions am Georg-Schmid-Ring baut die Stadt einen sogenannten „Dirtpark“ (wir berichteten). So nennt man im Fachjargon einen aus Erde und Lehm geformten Parcours, auf dem man mit Mountainbike- und BMX-Fahrrädern fahren, Sprünge und weitere Tricks ausführen kann.

Mehr als 30 Jugendliche das Konzept vorgestellt

Ziel der Stadt war es, wie es in einer Pressemitteilung heißt, von Beginn an, alle Interessierten in die Planung mit einzubinden. Und auf diese Weise ein Konzept zu entwickeln, das genau auf die Wünsche der Dillinger Dirtbike-Gemeinschaft abgestimmt ist. Bei einem Workshop im Colleg stellte der beauftragte Fachplaner dann den mehr als 30 überwiegend jugendlichen Besuchern das Konzept für den städtischen Dirtpark und einen Skateplatz vor.

Wegen Corona konnte Workshop nicht stattfinden

Dann kam „ Corona“, wodurch der eigentlich geplante Folge-Workshop nicht stattfinden konnte. Damit der Dirtpark trotzdem noch – wie mit den Jugendlichen vereinbart – in diesem Sommer realisiert werden kann, wurde die Planung auch in der Corona-Zeit weiter vorangetrieben. Der Fachplaner war hierzu immer wieder in Kontakt mit der örtlichen „Szene“ und stimmte seine Überlegungen ab. Nun soll am Donnerstag, 6. August, um 17 Uhr im Donaustadion das vorläufige Ergebnis vorgestellt werden. An diesem Termin, bei dem auch Oberbürgermeister Frank Kunz dabei sein wird, können alle Interessierten teilnehmen.

In den dann folgenden Tagen soll das bereits Anfang August angefahrene Material geformt werden – und zwar von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs. Diese richten den Dirtpark unter Anleitung des Fachplaners nicht nur her, sondern sorgen in Zukunft auch für den Unterhalt der Anlage. Einen weiteren Baustellen-Workshop für die Dillinger Dirtbike-Fans gibt es dann am Mittwoch, 19. August, um 16 Uhr im Donaustadion.

Wellen und Kurven geplant

Hier kann dann angeschaut werden, ob die planerische Theorie auch in der fahrerischen Praxis funktioniert. Oberbürgermeister Kunz, der studierter Bauingenieur ist, sagt: „Das ist ja das geniale an einem Dirtpark. Denn hier ist nicht nur sprichwörtlich, sondern auch tatsächlich nichts ‚in Stein gemeißelt‘. Deshalb kann man bei Bedarf immer wieder nachjustieren und den Parcours weiter optimieren.“ Neben dem Dirtpark wird die Stadt außerdem einen sogenannten „Pumptrack“ realisieren. Dies bezeichnet eine asphaltierte Strecke mit Wellen und Kurven.

Ziel des Bikers ist es hier, sich nur durch Gewichtsverlagerung mit Pumpbewegungen möglichst ohne Treten der Pedale fortzubewegen. Der Pump-Track soll nun ebenfalls vormodelliert werden – im Herbst erfolgt dann die Asphaltierung. (pm)

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