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Landkreis Dillingen

19.12.2020

Es zeigt sich Licht am Ende des Tunnels

Die Höchstädter Stadtpfarrkirche war im Advent immer wieder mit Lichtern erleuchtet. Ein Zeichen dafür, dass auch in der Corona-Krise irgendwann Licht am Ende des Tunnels ist.
Bild: Sibylle Göring (Symbol)

Auch im Landkreis Dillingen sind viele Menschen an Corona gestorben. Mit freudiger vorweihnachtlicher Stimmung tun sich viele Menschen in diesem Advent schwer. Aber es gibt Zeichen der Hoffnung.

Freudige vorweihnachtliche Stimmung? Damit tun sich viele Menschen in diesem Advent schwer. Die Zahl der Corona-Infektionen bewegt sich deutschlandweit trotz des November-Lockdowns auf Rekord-Niveau. Im Landkreis Dillingen sind bereits 68 Opfer zu beklagen, die mit oder an Corona gestorben sind. Besonders heftig trifft es in diesen Tagen das Wertinger Seniorenheim St. Klara, wo bereits 24 Menschen an Covid-19 gestorben sind und sich viele Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben.

Die Läden haben geschlossen, viele fürchten um ihre Existenz

Seit Mittwoch haben auch die Läden geschlossen, viele sorgen sich neben ihrer Gesundheit um ihre wirtschaftliche Existenz. Hinzu kommen die Ausgangsbeschränkungen, die tatsächlich weniger schlimm sind, aber das Gefühl der Freiheit massiv beeinträchtigen.

Die Tage werden wieder länger

Da tut es gut, optimistisch nach vorne zu blicken. Etwa, dass die Tage bald wieder länger werden. Seit Montag ist es wieder so weit. Bis dahin nahm die Dauer der Nächte noch zu, aber seitdem geht es mit der Länge der Tage ganz allmählich wieder aufwärts.

Nach jeder Krise kommt ein Neuanfang

Diese unverrückbare Tatsache kann ein Hinweis darauf sein, dass nach jedem Tal eine Erhebung und nach jeder Krise ein Neuanfang kommt. Es gibt ja die Hoffnung, dass die Corona-Pandemie durch das Impfen in den Griff zu bekommen ist. Diese Woche wurde das Impfzentrum für den Landkreis in Wertingen vorgestellt. Bis zu 400 Menschen am Tag sollen geimpft werden können. Es wird nicht schnell gehen, bis die gewohnte Normalität zurückkehrt. Und manches lässt sich auch nicht heilen, etwa der Verlust von Angehörigen oder des Arbeitsplatzes. Aber es zeigt sich das viel bemühte Licht am Ende des Tunnels. Und das ist gerade in den dunklen Tagen dieses Corona-Advents ein hoffnungsvolles Zeichen.

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