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27.06.2009

"Fach Kunst dient der Erziehung zur Sorgfalt"

Dillingen "Diese Ausstellung ist eine Premiere. Auf Einladung der Raiffeisen-Volksbank können wir erstmals außerhalb der Schule die Arbeiten unserer Schülerinnen zeigen - in der Öffentlichkeit, mitten in Dillingen." Mit diesen Worten verwies Barbara Pfeuffer, Kunsterzieherin am Johann-Michael-Sailer-Gymnasium, auf das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation zwischen der Dillinger Bank und dem Sailer-Gymnasium.

Kooperation als Bank in der Region

Zahlreiche Kunstfreunde honorierten mit dem Besuch der Ausstellungseröffnung diese neue Verbindung von Wirtschaft und Schule. Die Kooperation, so betonte Bankvorstand Alexander Jall, ergebe sich aus dem Prinzip der Raiffeisen-Volksbank (RVB), als Bank in der Region für die Region zu wirken. Auch mit der Aktion "VR-One4You" unterstreiche das Geldinstitut seine Ausrichtung auf die Erwartungen und Bedürfnisse jugendlicher Kunden.

Oberstudiendirektor Herbert Hofmann unterstrich die Bedeutung der Förderung durch die RVB für seine Schule. Die Ausstellung in der Kundenhalle eröffne die Möglichkeit, einem stark erweiterten Personenkreis bewusst zu machen, dass sich das Sailer-Gymnasium mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zu "einem kleinen kulturellen Zentrum" Dillingens entwickelt habe. Dass die Vernissage vor einem so großen Publikum stattfinde, beweise den Stellenwert der Raiffeisen-Volksbank in der Region.

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Die Ausstellung, die von Severine Pähl (Violine) und Annabell Galea (Violine) musikalisch umrahmt wurde, umfasst eindrucksvolle Arbeiten in den verschiedensten Techniken aus allen Klassenstufen. Barbara Pfeuffer ließ keinen Zweifel daran, dass viele Werkproben aus dem Leistungskurs künstlerische Begabung widerspiegeln. "Aber auch für diese schönen Arbeiten möchte ich nicht den Begriff 'Kunstwerk' verwenden. Denn 'Kunst' ist ein heute viel zu häufig verwendeter Begriff." Im Kunstunterricht gehe es vor allem darum, handwerkliche Grundkenntnisse sowie die Fähigkeit zu Sorgfalt und Vernunft zu entwickeln. Auch deshalb sei es zu bedauern, dass das Unterrichtsfach Kunst immer stärker an den Rand des schulischen Fächerkanons gedrängt werde. Der Wochenplan der Mittelstufe enthalte nur eine einzige Kunst-Stunde.

Das konzentrierte Arbeiten mit Farben und Formen, mit plastischen Materialien wecke Fantasie, Vorstellungskraft und Kreativität. "Es tut einem Kind gut, eigene Ideen verwirklichen zu können und nicht immer etwas Vorgegebenes reproduzieren zu müssen."

Der abschließende Dank von Bankvorstand Jall galt auch der RVB-Mitarbeiterin Elke Messing, die einen wesentlichen Teil der organisatorischen Vorbereitungen zur Realisation der sehenswerten Ausstellung übernommen hatte.

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