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Dillingen

04.12.2020

Falsche Spendensammler sind im Landkreis Dillingen unterwegs

Die Polizei Dillingen warnt vor falschen Spendensammlern, die derzeit in Dillingen unterwegs sind. Das Bild steht damit in keinem Zusammenhang.
Bild: Kaya (Symbol)

Erneut versuchen Trickbetrüger illegal an Geld zu kommen – auch ein angeblicher Archäologe. Die Polizei warnt und bitte um Hinweise.

Die Polizei Dillingen meldet erneue Fälle in denen Trickbetrüger versuchen, illegal an Geld zu kommen. Am Donnerstag sind Beamte der Polizeiinspektion Dillingen erneut auf Betrüger aufmerksam gemacht, die am 15.10 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Rudolf-Diesel-Straße in Dillingen mittels Unterschriftenliste Kunden um Geld baten.

Mann wurde aggressiv und flüchtete

Als eine Kundin ihre Unterschrift aus der Liste nehmen lassen wollte, flüchtete der angebliche Spendensammler. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Mitteilung, diesmal vor einem Supermarkt in der Werner-von-Siemens-Straße. Hier gab sich ein Mann als Taubstummer aus und sammelte Unterschriften. Als eine Kundin misstrauisch wurde, wurde der Mann immer aggressiver und flüchtete auch hier.

Die Polizei Dillingen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit. Oft handelt es sich bei derartigen Spendenlisten um eine Betrugsmasche, in denen gutgläubige Menschen erst eine Unterschrift für eine gute Sache abgeben sollen. Im Anschluss werden sie dann gebeten, die Sammlung mit einer Bargeldspende zu unterstützen. Das Geld gelangt jedoch nie bei den bedürftigen Menschen an, so teilt es die Polizei in ihrem Bericht von Freitag mit.

Die Daten des Käufers verlangt

Bereits am 24. November stellte ein Dillinger über ein Kleinanzeigenportal einen Schwedenofen zum Verkauf an. Kurz darauf meldete sich ein Unbekannter per E-Mail und fragte nach weiteren Gegenständen. Ihm wurden daraufhin auch noch Badezimmermöbel, ein Sofa und ein Esstisch für 1700 Euro angeboten. Der Unbekannte gab daraufhin an, angeblich Archäologe zu sein und eine Spedition zu schicken, die sich um den Transport kümmern würde. Hierfür verlangte der angebliche Käufer die Daten des Anbieters und seine Daten für einen Online-Bezahldienst.

2150 Euro sind angeblich im Spiel

Am Folgetag erklärte der Käufer, er habe nun statt der geforderten 1700 Euro insgesamt 2150 Euro auf sein Konto überwiesen. Der Verkäufer sollte nun 400 Euro an die Spedition überweisen sowie weitere 50 Euro an Bearbeitungsgebühren. Der Verkäufer wurde daraufhin stutzig und fragte bei seinem Bezahldienst nach. Diese hatten jedoch keinen Geldeingang verzeichnet, steht es im Polizeibericht. Daraufhin wurde der Kontakt zum Verkäufer beendet, zu einem Vermögensschaden kam es glücklicherweise nicht. (pol)

Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug unter www.polizei-beratung.de

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