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Höchstädt

17.02.2020

Faschingsumzug: viel zu viel Alkohol im Spiel

Gute Laune gab es beim Faschingsumzug in Höchstädt, doch die Polizei vermeldete auch einige Einsätze.
Bild: dpa (Symbol)

Der Start in die heiße Phase des Faschings ist in der Region gelungen: Etwa 10.000 Menschen feierten am Sonntag beim Faschingsumzug der Schlossfinken in Höchstädt.

Nach anfänglichen Regentropfen schien die Sonne, und die Narren der fast 100 Gruppen heizten den Faschingsfreunden am Straßenrand mächtig ein. Auch lokale Themen wie die Endlos-Geschichte beim Bau der B16 wurden auf die Schippe genommen. Die Stimmung war ausgelassen, die Freude an der Narretei ansteckend.

Pöbeleien und Prügeleien in Höchstädt

Leider gab es auch unangenehme Begleiterscheinungen, denn bei einigen Fasnachtern war viel zu viel Alkohol im Spiel. Wenn Mitarbeiter des Rettungsdienstes volltrunkene Narren versorgen müssen, hört der Spaß auf. Jugendliche mit mehr als zwei Promille, das kann schnell lebensgefährlich werden.

Die Neigung zu Pöbeleien und Prügeleien nimmt zu. Gemessen an der Zahl von etwa 10.000 Besuchern ist die Anzahl der Entgleisungen noch in einem Rahmen, der hingenommen werden muss.

Müllberge in den Höchstädter Straßen

Was aber gar nicht geht, sind die Müllberge, die nach solch einem Gaudiwurm von städtischen Mitarbeitern und Schlossfinken wegzuräumen sind. Der Anblick der Höchstädter Straßen war am Montagmorgen jedenfalls verheerend.

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