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Bürgerversammlung 2

23.04.2015

Fehlende Argumente und der Wunsch nach einem Bauwagen

Umbau des TSV-Sportheims wurde diskutiert. Auch Vorwürfe von Jugendlichen

Bei der Bürgerversammlung in Bissingen wurde auch die aufwendige Sanierung des Sportheims des TSV noch einmal diskutiert. Zumindest machte Ulrich Reiner deutlich, dass sich die Sportler vom Gemeinderat falsch verstanden fühlten. Er sagte: „Bei der Sitzung waren viele von uns dabei und total enttäuscht. Da wurde einfach einiges falsch interpretiert und kommuniziert“, so Reiner. Der TSV sei zwar glücklich und zufrieden, dass die Gemeinde das teure Projekt mit 100000 Euro unterstütze, auch wenn sich der Verein mehr erhofft habe. „Aber mir haben einfach die fundierten Argumente von manchen Gemeinderäten gefehlt“, sagte Reiner weiter. Wie berichtet, kostet der Umbau des bestehenden Sportheims weit über 600000 Euro, der Antrag des Vereins an die Gemeinde lautete 200000 Euro. Nach einer Abstimmung einigte sich das Gremium darauf, 100000 Euro, verteilt auf fünf Haushaltsjahre, zu genehmigen. „Mir ist einfach wichtig, noch mal zu sagen, dass man unseren Verein nicht mit anderen vergleichen kann“, so Reiner. Bürgermeister Holzinger sagte dazu: „Wir bemühen uns, allen Vereinen gerecht zu werden und wissen die Arbeit dort sehr zu schätzen. Ich denke, mit 100000 Euro würdigen wir die Arbeit definitiv. Der Gemeinderat hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht.“

Einen Platz, auf dem ein Bauwagen steht. Wo sich Jugendliche treffen können. Das wünscht sich Robin Bräuninger. Der junge Mann stand ebenfalls bei der Bürgerversammlung auf und beklagte, dass dieser Wunsch seit Jahren nicht bei der Gemeinde gehört werde. Bräuninger sagte: „Für Jugendliche gibt es gar nichts in Bissingen.“ Michael Holzinger entgegnete, dass es schwierig sei, auf öffentlichen Grund einen nicht betreuten Bauwagen aufzustellen. Man sei aber dabei, mit dem Kreisjugendring ein Konzept zu erstellen. (sb)

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