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Sonnenfinsternis

20.03.2015

Fehlende Energie aus Biomasse

Heute Vormittag wird der Mond die Sonne teilweise verdecken – und wenn das Wetter mitspielt, wird das gut zu sehen sein. Das Archivbild stammt aus der Sternwarte Gundremmingen.
Bild: Sternwarte

Biogas sorgt für Strom

Klein- und Großverbraucher von Strom in Deutschland, Bayern und somit auch in der Region, müssen währen der heutigen partiellen Sonnenfinsternis nicht befürchten, dass die Energie aus der Steckdose phasenweise ausbleibt.

„Wir sichern die regenerative Energieversorgung – auch bei einer Sonnenfinsternis.“ Mit diesem Versprechen begegnet Rainer Weng, Betreibersprecher im Arbeitskreis Direktvermarktung beim Fachverband Biogas, den Diskussionen um mögliche Stromengpässe während der für heute vorhergesagten Sonnenfinsternis. Rund 2200 Biogasanlagen mit einer Leistung von etwa 1200 Megawatt (MW) in Deutschland seien bereits in der Lage, Stromschwankungen auszugleichen und je nach Bedarf mehr oder weniger Strom einzuspeisen. „Im Vorfeld der zu erwartenden Mindereinspeisung von Sonnenstrom können Biogasanlagen ihre Stromproduktion herunterfahren und damit die Gasspeicher füllen“, erklärt Bernhard Lederle, Betreiber einer Biogasanlage in Donaualtheim, im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Wenn die Sonne hinter dem Mond verschwindet, können diese Anlagen dann schnell und problemlos das gespeicherte Gas in Strom umwandeln und die entstehende Stromlücke anteilig schließen.“ Dies zeigt nach den Worten des Stromerzeugers, dass Biogasanlagen gegenüber Wind- und Sonnenenergie den Vorteil besitzen, ihre Energie zu speichern und je nach Abrufbedarf ins Stromnetz einzuleiten.

Dies zeige, welchen Beitrag Biogasanlagen zur Versorgungssicherheit und Netzstabilität leisten und somit bei der Energiewende eine entscheidende Rolle spielen.

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