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25.03.2015

Feldwege, Flutpolder, Förderungen

Stadt Höchstädt hat viele Projekte in den Startlöchern

Die Idee ist es, dass sich Landwirte und Gemeinden zusammenschließen, um gemeinsam Strecken zu definieren, die viel von Bauern genutzt werden, und diese dann mit hoher Qualität auszubauen. Das Programm „Interkommunales Kernwegenetz“ ist auch für Höch-städt und seine VG-Gemeinden interessant, wie Bürgermeister Stefan Lenz bei der Sitzung am Montag betonte. Und weil in Schwaben nur die ersten fünf Projekte bei der Konzepterstellung zu hundert Prozent gefördert werden, war die Abstimmung im Gremium deutlich: Einstimmig für das Projekt, die Umsetzung so schnell wie möglich. „Wir sind definitiv unter den ersten fünf Gemeinden in Schwaben. Das ist eine gute Sache“, so Lenz. Feldwege sollen in diesem Zuge mit 3,5 Metern Fahrbahnbreite und je 0,75 Meter befestigten Seitenstreifen ausgestattet werden. Stadtrat Günter Ballis (FDP) gab einzig zu bedenken, dass vor dem Umbau der Feldwege eigentlich eine Flurbereinigung an erster Stelle stehen sollte.

Klar dagegen sprach sich das Gremium allerdings gegen „ILEK“ (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept für Stadtteile) aus. Lenz: „Wir haben gerade wirklich sehr viele Projekte. ILEK wäre einfach zu viel. Außerdem werden Einzelprojekte, wie etwa das Bürgerhaus in Deisenhofen, weiterhin gefördert“, sagte Lenz. Außerdem würde sich die Stadt nichts verbauen, das Förderprogramm könne auch in zwei, drei Jahren abgerufen werden.

Der Höchstädter Rathauschef informierte am Montag auch über die weitere Vorgehensweise in Sachen Flutpolder. Das Bündnis habe sich darauf geeinigt, dass die Stadt Dillingen die juristischen Schritte prüfe und Höchstädt/Blindheim/Schwenningen/Tapfheim die fachliche bzw. wissenschaftliche Unterstützung fördere. „Bis 3. Juli können wir Klage einreichen. Wir wollen die geplante Vorgehensweise stoppen“, so Lenz. (sb)

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