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Fischerverein Höchstädt

03.02.2019

Fischer sorgen sich: In Höchstädter Gewässern ist ein gefährlicher Schädling

In zwei Höchstädter Gewässern ist eine gefährliche Wasserpflanze aufgetaucht.
2 Bilder
In zwei Höchstädter Gewässern ist eine gefährliche Wasserpflanze aufgetaucht.
Bild: Josef Frank

Die Mitglieder stehen in engem Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt. Wie kann die ungewollte Wasserpflanze bekämpft werden?

Zahlreiche Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung des Fischerverein Höchstädt. Vorsitzender Peter Karg konnte dazu auch Stadtrat und Vorsitzenden von Junges Höchstädt sowie Ehrenmitglied Theo Hurler begrüßen. Karg berichtete von zahlreichen Aktivitäten. Die Versammlung der Fischereigenossenschaft Donau wurde besucht. Beim Ramadama im April befreiten die Mitglieder, darunter auch einige eifrige Jungfischer, die Gewässerufer von großen Mengen Unrat. Beim Weihnachtsmarkt war man mit einem Stand vertreten. Mit Fischburgern und den beliebten Fischwürsten konnte man sich der Bevölkerung präsentieren.

Das Bild zeigt von links: Zweiten Vorsitzenden Florian Koch, Karl Menzel und Ersten Vorsitzenden Peter Karg.
Bild: Markus Bschorer

Wegen des Vorkommens der Wasserpflanze Carolina-Haarnixe in zwei Gewässern steht der Verein derzeit in engem Kontakt mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt. Bei neu auftretenden invasiven Arten besteht die Verpflichtung, diese unmittelbar und nachhaltig zu bekämpfen. Nach einem Ortstermin wurde mit dem Bayerischen Umweltministerium ein Konzept zur Zurückdrängung abgestimmt. Ein Meinungsaustausch zu konkreten Bekämpfungsmaßnahmen findet derzeit zwischen den Ämtern und dem Vorstand statt, so Karg weiter.

Karl Menzel ist seit 40 Jahren im Höchstädter Verein

Schatzmeister Alex Veh berichtete von einer soliden Kassenlage. Sein Haushaltsplan wurde angenommen. Die beiden Prüfer Karl Spreng und Max Schaller attestierten eine tadellose Kassenführung.

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Kommissarisch neu besetzt werden mussten bis zu den anstehenden Neuwahlen im Januar 2020 die Ämter von Gewässer- und Jugendwart. Hier wurden per Akklamation Markus Bschorer für Ersteres Amt und Anton Wiesmüller als Jugendleiter gewählt. Einig war die Versammlung bei der Abstimmung über eine Erhöhung des Schonmaßes von Hecht und Zander auf je 60 Zentimeter. Danach gab es Ehrungen für Wolfgang Trittner (30 Jahre Mitgliedschaft) und Karl Menzel (40 Jahre). Am Ende wurde noch auf die Frühjahrs-Gewässerräumtermine hingewiesen: 9. und 16. Februar sowie 9. und 16. März. (glipp)

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