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09.01.2019

Fördermittel für Bauern und Waldbesitzer

Naturschutzprogramm Wald: Hier gibt es Infos und Anträge

Die bayerischen Bauern und Waldbesitzer können auch im neuen Jahr wieder für eine Vielzahl besonders umweltschonender freiwilliger Bewirtschaftungsverfahren staatliche Gelder beantragen. Das Angebot an Maßnahmen des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms (Kulap) und des Vertragsnaturschutzprogramms (VNP) werden im kommenden Jahr wieder im bisherigen Umfang für einen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum zur Verfügung stehen. Auch speziell für Waldflächen bestehen laut Pressemitteilung Fördermöglichkeiten (VNP-Wald).

Das Kulap unterstützt landwirtschaftliche Betriebe mit Fördermitteln, wenn sie Maßnahmen durchführen, die in einem oder mehreren dieser fünf Schwerpunkte ansetzen: Klimaschutz, Boden- und Wasserschutz, Artenvielfalt, Erhalt der Kulturlandschaft oder Ökolandbau. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogrammes werden insbesondere in Landschaftschutz- und Vogelschutzgebieten, sowie in Bereichen, in denen aus Artenschutzgründen eine extensive Bewirtschaftung für die Verbesserung der Biodiversität (Artenvielfalt) sinnvoll ist, Maßnahmen angeboten. Bei Interesse ist eine Kontaktaufnahme mit der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Dillingen nötig.

Das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald) honoriert freiwillige Leistungen, die Eigentümer oder Nutzungsberechtigte für den Natur- und Artenschutz in Wäldern erbringen. Die finanziellen Mittel wurden gegenüber den Vorjahren deutlich aufgestockt. Ziel ist es, die Biodiversität in den Wäldern zu erhalten und zu entwickeln. Das „Vertragsnaturschutzprogramm-Wald“ fördert den Erhalt und die Wiederherstellung von Stockausschlagswäldern, den Erhalt von Biberlebensräumen, den Nutzungsverzicht, den Erhalt von Biotopbäumen sowie das Belassen von Totholz. Gefördert wird hauptsächlich in Gebieten mit besonders hohem naturschutzfachlichen Interesse wie etwa Natura 2000 Gebiete; Flächen des bayerischen Biotopverbundes (BayernNetz Natur), Flächen mit gesetzlich geschützten Biotopen und per Verordnung geschützten Flächen (etwa Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete).

Wer eine Waldfläche im Kreis Dillingen, Fragen dazu oder Interesse daran hat, am Vertragsnaturschutzprogramm Wald teilzunehmen, wendet sich an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Wertingen. Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung und in forstfachlichen Fragen gibt es beim zuständigen staatlichen Revierleiter oder bei der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Dillingen. Die Anträge für das Kulap wie auch für das VNP können ab Montag, 7. Januar, bis spätestens 22. Februar am AELF Wertingen gestellt werden. Anträge für VNP-Wald können ab sofort und bis Ende Mai gestellt werden. Informationen zum Antragsstart des KULAP und dem Angebot an Maßnahmen gibt es unter www.landwirtschaft.bayern.de/kulap. (pm)

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