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Kultur

14.06.2017

Frankfurter Buchmesse gibt Höchstädt ihr Label

Im Juli findet ein deutsch-französisches Filmfestival in der Donaustadt statt

Das deutsch-französische Filmfestival, das der Förderkreis Schloss Höchstädt für Gymnasiasten der Oberstufe am 11. Juli organisiert, erhält das Label der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Das Label wird vom Institut Français verliehen, einer Institution, die dem französischen Auswärtigen Amt angehört und mit dem deutschen Goethe-Institut vergleichbar ist. Mit dem Label verbunden ist auch die Aufnahme der Veranstaltung in den offiziellen Kalender. Für die Vorsitzende des Förderkreises, Hildegard Wanner, ist dies ein toller Erfolg: „Frankreich ist dieses Jahr Gastland auf der Buchmesse. Es ist schön, dass wir mit unserer deutsch-französischen Veranstaltung eine Verbindung zur Buchmesse herstellen konnten.“

Um das kulturelle Programm des Schlosses im Bereich Film und Fremdsprachen zu erweitern, veranstaltet der Förderkreis zum ersten Mal ein kleines Filmfestival, an dem sich insgesamt 150 Schüler vom Albertus-Gymnasium Lauingen, vom Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen und vom Donauwörther Gymnasium beteiligen. Anschließend an die Filmvorführung wird den Schülern in Workshops Grundlegendes zur französischen Filmkultur/-geschichte erklärt. Diese Workshops werden von Studierenden des deutsch-französischen Studiengangs Politikwissenschaft der Kath. Universität Eichstätt und des trinationalen Studiengangs European Film and Media Studies der Bauhaus Universität Weimar durchgeführt.

Die Schirmherrschaft des Filmfestivals übernehmen die bayerische Europaministerin Dr. Beate Merk und der französische Generalkonsul in München, Jean-Claude Brunet. Außerdem wird das Projekt durch Landrat Leo Schrell sowie den Europaabgeordneten Markus Ferber unterstützt.

Die Schüler der einzelnen Schulen sollen durch das Projekt einen neuen Zugang zur französischen Sprache und Geschichte bekommen. Zudem soll ihnen eine Einführung in die Filmkultur des Nachbarlandes ermöglicht werden, die dort traditionell einen hohen Stellenwert genießt. Frankreich ist nach den USA der zweitgrößte Filmexporteur der Welt. Immer wieder feiern auch in Deutschland französische Produktionen große Erfolge, wie es z.B. in der jüngeren Vergangenheit mit den Filmen „Willkommen bei den Sch’tis“ oder „Ziemlich beste Freunde“ der Fall gewesen ist. Im Rahmen des Filmtages soll den Schülern ein Film gezeigt werden, der sowohl aus landeskundlicher als auch aus filmpädagogischer Sicht für Jugendliche der gymnasialen Oberstufe interessant ist.

Initiator und Hauptorganisator des Filmfestivals ist Manuel Knoll, der als Dozent an der Kath. Universität Eichstätt tätig ist und selbst drei Jahre seines Studiums in Frankreich verbracht hat. „Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, können durch den deutsch-französischen Filmtag mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Mit unserem Projekt haben wir eine kulturelle Nische gefunden, die bisher in der Region nicht bedient wird und zudem einen wichtigen pädagogischen Mehrwert für die Teilnehmer liefern kann. Außerdem kann das kulturelle Programm des Höchstädter Schlosses im Bereich Film erweitert werden“, so Manuel Knoll. (pm)

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