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Wahlen

29.03.2019

Freie Wähler: Ein Urgestein hört auf

Tina Huttner

Im Vorstand verändert sich etwas

Vor einem gut besuchten Saal im Unterliezheimer Klosterbräu eröffnete Kreisvorsitzender Stephan Stieglauer die Mitgliederversammlung des FW-Kreisverbands. Sein besonderer Gruß galt Landrat Leo Schrell.

In seinem Bericht ging der Vorsitzende nochmals auf die hervorragend besuchte Veranstaltung mit stellvertretendem Ministerpräsidenten und Staatsminister Hubert Aiwanger Anfang März in Bissingen ein und auf die allenthalben spürbare positive Resonanz auf dieses Ereignis.

Vor Durchführung der Neuwahlen erstattete FW-Urgestein Heinz Bunk seinen letzten Kassenbericht als Schatzmeister. Nach Kassenprüfbericht und einstimmig erteilter Entlastung bedankte sich Stephan Stieg-lauer im Namen des Kreisverbands für die jahrzehntelange Mitarbeit von Heinz Bunk im Kreisvorstand – in den 1970er Jahren zunächst als Schriftführer, dann ab Beginn der 1980er Jahre als Schatzmeister – und überreichte unter lang anhaltendem Beifall der Versammlung einen Geschenkkorb. Bei den von Landrat Leo Schrell geleiteten Neuwahlen wurde Stephan Stieglauer als Vorsitzender genauso ohne Gegenstimme im Amt bestätigt, wie auch seine beiden Stellvertreter Susanne Ahle und Willy Lehmeier. Neu als Schatzmeisterin und als Nachfolgerin von Heinz Bunk gewählt wurde Tina Huttner aus Wertingen. Als Beisitzer wurden wiedergewählt: Klaus Friegel, Jürgen Kopriva, Gerrit Maneth und Benjamin Holzinger. Kassenprüfer bleiben Ruth Wagner und Thomas Seefried. Landrat Leo Schrell bedankte sich bei den Gewählten für ihre Bereitschaft, innerhalb des Kreisverbands der Freien Wähler Verantwortung zu übernehmen. In seinem anschließenden Vortrag ging der Landrat auf Schwerpunkte des diesjährigen Kreishaushalts ein, der im Vergleich zum Vorjahr von einer Umlagekraftsteigerung von über 19 Prozent profitierte und in einem sehr guten Miteinander aller Fraktionen auf den Weg gebracht werden konnte. Weitere Punkte waren das in Abstimmung mit dem örtlichen BBV am Mitte März in Gremheim veranstaltete Gespräch zum Bayerischen „Hochwasserschutz-Aktionsprogramm Schwäbische Donau“ mit Staatsminister Thorsten Glauber sowie der Appell, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen. Ein stabiles Europa sei in dieser Welt als Garant für Frieden, wirtschaftliches Wohlergehen und soziale Sicherheit unerlässlich. (pm)

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