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06.02.2015

Frischer Wind für die Landwirtschaft

Im praktischen Teil des Berufswettbewerbs mussten die Teilnehmer innerhalb von 30 Minuten einen abgerissenen Stecker von einem Beleuchtungskabel wieder fachgerecht reparieren und anschließen.
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Im praktischen Teil des Berufswettbewerbs mussten die Teilnehmer innerhalb von 30 Minuten einen abgerissenen Stecker von einem Beleuchtungskabel wieder fachgerecht reparieren und anschließen.

Teilnehmer überzeugen in Höchstädt mit Engagement und Kreativität

Bereits seit 1953 wird im Turnus von zwei Jahren unter der Trägerschaft des Deutschen Bauernverbands und des Deutschen Landfrauenbundes der bundesdeutsche Berufswettbewerb für Auszubildende in landwirtschaftlichen, grünen Berufen durchgeführt. So stellten sich auch in diesem Jahr auf Kreisebene 54 Auszubildende in der Berufsschule Höchstädt dem Wettbewerb, der heuer unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben – Nachwuchs bringt frischen Wind“ stand. Begonnen hatte der Wettbewerb nach kurzer Einweisung mit einem schriftlichen Test über Allgemeinwissen, gefolgt von berufstheoretischen Fragen wie beispielsweise Bestimmungsübungen für Saatgut und Dünger, Tierhaltung, Ackerbau sowie betriebswirtschaftliches Rechnen. Im praktischen Teil mussten die Wettbewerbsteilnehmer einen abgerissenen Stecker von einem Beleuchtungskabel wieder fachgerecht reparieren und anschließen. Abschließend sollten die Azubis in einer vier- bis sechsminütigen Präsentation nachweisen, wie sie ihr Smartphone im Rahmen ihrer Berufsausbildung sinnvoll einsetzen oder welche Vor- oder Nachteile es für den Auszubildenden hat, wenn er auf dem Ausbildungsbetrieb wohnt.

Den Abschluss des Wettbewerbes bildete eine kleine Feierstunde in der Aula der Berufsschule, bei der alle Teilnehmer mit Urkunde und Sachpreisen ausgezeichnet wurden. Karl Wiedemann, BBV-Kreisobmann im Donau-Ries, würdigte in einer kurzen Ansprache die Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer und dankte in diesem Zusammenhang den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule Höchstädt, ohne deren gründliche Arbeit mit den Auszubildenden solche Ergebnisse nicht möglich gewesen wären.

Darüber hinaus zeigte sich der Kreisobmann besonders erstaunt über die guten Referate der Teilnehmer zu beiden Themen. In diesem Zusammenhang wies der Kreisobmann auch noch darauf hin, dass beim letzten Berufswettbewerb ein Teilnehmer aus dem schwäbischen Reimlingen als Bundessieger hervorgegangen sei. Reinhold Bittner, stellvertretender Landrat im Donau-Ries, beglückwünschte die Schüler für die zum Teil sehr guten Ergebnisse und begrüßte die Initiative des Deutschen und Bayerischen Bauernverbandes, mit dem Berufswettkampf die jungen Menschen schon während ihrer Ausbildung durch diesen Wettbewerb zu fordern und zu fördern.

Die fachlichen Anforderungen an den modernen Landwirt seien in den letzten Jahren auch durch staatliche Rahmenbedingungen noch größer geworden, dennoch sei ihm für die Zukunft der heutigen Teilnehmer nicht bange, hätten sie doch schon bei diesem Wettbewerb bewiesen, mit welch frischem Wind sie den schönen Beruf des Landwirts bereichern werden.

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