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17.02.2014

„Frischer Wind“ für die Stadt

Wolfgang Konle stellte sich in Schwennenbach vor

Schwennenbach Bürgermeisterkandidat Wolfgang Konle lud kürzlich die Schwennenbacher ins Schützenheim ein, mit ihm die Stadtratskandidaten der SPD/Freie Bürger Manfred Maneth, Klaus Morath, Jan Waschke und Neda Waschke. Nach seiner persönlichen Vorstellung ging Konle auf drei Hauptaspekte seines Programms „Frischer Wind für Höchstädt!“ ein.

Er versprach eine gründliche, durchschaubare Vorab-Informationspolitik für die Bürger und die Entscheidungsträger, damit anstehende Projekte in der Öffentlichkeit diskutiert werden können und der Stadtrat fundierte Beschlüsse fassen könne. Viel zu häufig seien in der Vergangenheit Entscheidungen, wie die Gestaltung des Schlossumfeldes, im Hauruckverfahren ohne das nötige Hintergrundwissen durchgepeitscht worden. Als weiteren Kernpunkt nannte Konle die Förderung der erneuerbaren Energien durch Stromsparwettbewerbe, den Ausbau der Fotovoltaik oder die Installation von Blockheizkraftwerken im privaten Hausbau.

Ein klares Wort sagte der Bürgermeisterkandidat zur Stadtentwicklung: Der Süden und Osten Höchstädts sei Naherholungsgebiet, das etwa durch einen Campingplatz, einen Badesee oder einen Eislaufplatz entwickelt werden könne. Im Norden müsse der Bau der B 16 mit der Anbindung an das Industriegebiet vehement vorangetrieben werden. In der anschließenden Diskussion erinnerte Stadtrat Simon Wetschenbacher daran, die dringend notwendige Sanierung der Grund- und Mittelschule auf die Agenda zu nehmen. Kreisrat Josef Sing sprach die Hochwassersituation in Schwennenbach an: Eine Lösungsmöglichkeit sei der Bau von Rückhaltebecken für den Nebel- und Kugelbach, eine weitere die Bereitstellung von Überflutungsflächen.

Dabei müssten die betroffenen Landwirte jedoch laut SPD-Pressemitteilung ausreichend entschädigt werden. Wolfgang Konle nahm die Anregungen auf und schlug vor, künftig im Stadtrat weit mehr als bisher fraktionsübergreifend zu arbeiten. (pm)

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