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Ziertheim

19.06.2018

Für Sicherheit und Motivation

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2 Bilder
Stolz präsentiert sich die ganze Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Ziertheim-Dattenhausen mit ihrem neuen Löschfahrzeug.
Bild: Bernd Mall

Die Feuerwehr Ziertheim-Dattenhausen hat ein neues Löschfahrzeug und das groß gefeiert. Nur einer fehlte.

Voller Stolz präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Ziertheim-Dattenhausen am vergangenen Sonntag ihr neues Löschfahrzeug (MLF) auf dem Dorfplatz in Dattenhausen, wo es seiner Bestimmung übergeben wurde und den kirchlichen Segen erhielt.

Im vorausgegangenen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin hieß Monsignore Josef Philipp alle Gläubigen und besonders die Gäste recht herzlich willkommen. In seiner Predigt, bei der der Geistliche auf die verdienstvolle Leistung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute einging, verwies er auf die Macht des Feuers, das Licht und Wärme spendet, aber auch zu einer schrecklichen Gefahr werden kann. Im Anschluss an den Gottesdienst gab Monsignore Josef Philipp dem neuen Löschfahrzeug den kirchlichen Segen. Zweiter Bürgermeister Emil Reck eröffnete die Feier und begrüßte alle Feuerwehrleute mit ihrem Kommandanten Roman Wiedemann, alle Bürger, besonders die Gäste, die Mitglieder des Landtages Georg Winter und Johann Häusler, stellvertretende Landrätin Ingrid Krämmel, Kreisbrandinspektor Markus Tratzmiller und Kreisbrandmeister Ralf Merkle.

Er bedauerte, dass der erste Bürgermeister Thomas Baumann kurzfristig erkrankt sei und leider nicht anwesend sein könne. Er berichtete, dass Baumann ihm aufgetragen habe, Grüße an alle Anwesenden zu übermitteln und er einen guten und schönen Verlauf der Feierlichkeit wünsche.

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In Zeiten knapper Gemeindekassen bedeute der Kauf des neuen Feuerwehrfahrzeuges auch für unsere Gemeinde eine finanzielle Herausforderung, stellte Emil Reck fest, war doch vor wenigen Jahren auch der Neubau des neuen Feuerwehgerätehauses für die Gemeinde zu schultern. Der Anschaffungspreis für das neue Feuerwehrauto mit Ausstattung betrug etwa 200000 Euro, wobei jedoch von der Regierung von Schwaben ein Zuschuss über 51000 Euro verbindlich zugesagt ist. Kommandant Roman Wiedemann, der sich im Namen der Feuerwehr bei der Gemeinde und ebenso beim Freistaat für die Unterstützung zur Beschaffung des neuen Fahrzeuges bedankte, stellte fest, dass die Feuerwehr nunmehr mit dem modernen Fahrzeug ihre Aufgabe besser erfüllen könne.

So verfüge das Fahrzeug mit 8,5 Tonnen Gesamtgewicht über einen Löschwasservorrat von 1000 Litern, habe Platz für sechs Mann Besatzung, sei mit vier Atemschutzgeräten ausgestattet und habe Schaummittel- und Lichtstrahlausstattung an Bord. Die Abgeordneten des Landtages Georg Winter und Johann Häusler betonten in ihren Grußworten, dass diese Anschaffung nicht nur eine Motivation für die Feuerwehr sei, sondern es vor allem um die Sicherheit der Bürger gehe. Mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses vor einigen Jahren sei der Gemeinde eine Investition gelungen, die Voraussetzung zur Aufrüstung mit diesem modernen Feuerlöschfahrzeug gewesen sei. Stellvertretende Landrätin Ingrid Krämmel gratulierte der Gemeinde und der Feuerwehr zu der neuen Investition, die richtig, zeitgemäß und zukunftsorientiert sei, und überreichte ein kleines Geschenk des Landkreises.

Auch Kreisbrandinspektor Markus Tratzmiller schloss sich den Glückwünschen der Vorredner an und meinte, dass die Wehr mit dem alten Fahrzeug aus dem Baujahr 1971 ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte und für die technische Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr ausreichend gewesen sei. Die Musikkapelle Egautal Dattenhausen umrahmte mit einem bunten Melodienreigen die Einweihungsfeierlichkeit und unterhielt auch nach Abschluss des offiziellen Teils die zahlreich erschienenen Ortsbewohner. (za)

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