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Gundelfingen

15.12.2020

Für den Ausbau der B16-Anschlussstelle in Peterswörth gibt es Geld

Nach diesem Modell soll die Anschlussstelle der B16 bei Peterswörth verwirklicht werden. Eine neu gebaute Brücke soll die Auf- und Abfahrt ohne Linksabbiegen ermöglichen und damit das Unfallrisiko nach der Fertigstellung im April 2022 verringern.
Bild: Harald Paul (Archiv)

8,8 Millionen kostet die neue Anschlussstelle der B16 in Peterswörth. Nun gibt es Geld vom Freistaat Bayern. Warum die Maßnahme so wichtig ist.

Eine gute Nachricht für den Landkreis Dillingen: Bayerns Bau- und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hat für die bereits begonnenen Ausbauarbeiten des Knotenpunkts der B16 mit den Kreisstraßen DLG12 und DLG17 im Gundelfinger Ortsteil Peterswörth eine staatliche Förderung zugesichert. Der Freistaat übernimmt etwa ein Viertel der gesamten Projektkosten. Der Ausbau war erforderlich geworden, da die Straßen nicht mehr den Anforderungen des gegenwärtigen und zukünftig zu erwartenden Verkehrs genügt. Verkehrsministerin Schreyer erklärt: „Mit unserer Förderung helfen wir dem Landkreis nicht nur bei der dringend notwendigen Ertüchtigung der Bundesstraße und der Kreisstraßen, wir leisten auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit.“

Warum an der Anschlussstelle Peterswörth etwas passieren muss

Die Kreuzung ist wegen der Linksein- und -abbieger besonders unfallträchtig und außerdem stark befahren: Innerhalb von 24 Stunden werden im Schnitt knapp 7000 Fahrzeuge gezählt, gut jedes sechste davon ist ein Lastwagen. Weil der Verkehr an der Stelle auch in Zukunft zunehmen wird, muss die Anschlussstelle dringend ausgebaut werden.

Nach diesem Modell soll die Anschlussstelle der B16 bei Peterswörth verwirklicht werden. Eine neu gebaute Brücke soll die Auf- und Abfahrt ohne Linksabbiegen ermöglichen und damit das Unfallrisiko nach der Fertigstellung im April 2022 verringern.

Die Kreisstraßen werden über Verbindungsrampen an die B16 angebunden, an der vorgelagerten Einmündung der Kreisstraßen entsteht ein Kreisverkehr. Außerdem werden zwei neue Radwegröhren gebaut. Ziel der Maßnahmen ist eine deutliche Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und mehr Verkehrssicherheit.

Was Landtagsabgeordneter Winter davon hält

Unter Federführung des Staatlichen Bauamtes Krumbach wurde die Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landkreis bereits begonnen. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 8,8 Millionen Euro. Die staatliche Förderung beträgt 2,3 Millionen Euro. Weitere fünf Prozent Förderung erhält der Landkreis aus dem Härtefonds, sodass sich ein Gesamtfördersatz von 75 Prozent ergibt und eine Fördersumme von 2,4 Millionen Euro. Der Freistaat übernimmt damit rund ein Viertel der veranschlagten Projektkosten.

Auch Landtagsabgeordneter Georg Winter (CSU) zeigte sich erfreut über die Nachricht aus München: Diese Möglichkeit der höhenfreien Querung an der Anschlussstelle könnte auch für die angedachten Radwege-Verbindungen mit realisiert werden. Ob die Stadt an den beiden Kreisstraßen nach Peterswörth und in das Stadtgebiet Radwege errichten will, ist laut Pressemitteilung noch nicht entschieden. (pm)

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