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Dillingen

25.05.2015

Ganzheitliche Versorgung im Blick

Ökumenische Sozialstation
Bild: Aumiller

Ökumenische Sozialstation für den Landkreis Dillingen legte Zahlen vor. Wieviele Stunden aufgebracht wurden.

Die Ökumenische Sozialstation im Landkreis Dillingen e. V. versorgte mit ihren fünf ambulanten Pflegegruppen im Jahr 2014 724 Patienten. Im Rahmen der ambulanten Kranken- und Altenpflege wurden für die Kranken- und Pflegekassen insgesamt 796.056 pflegerische Leistungen erbracht. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Sozialzentrum St. Lukas begrüßte Vorsitzender Pfarrer Alois Roßmanith die Vertreter der zehn örtlichen Krankenpflegevereine.

Geschäftsführer Siegfried Schmohel gab den Jahresbericht für 2014 bekannt. Die 41 vollen Planstellen waren mit 84 Mitarbeitern besetzt, im Rahmen der häuslichen Alten- und Krankenpflege ausschließlich mit examiniertem und staatlich anerkanntem Pflegepersonal. Die Geschäftsstelle der Sozialstation im alten Dillinger Krankenhaus wurde renoviert und modernisiert, die Pflegegruppe Bachtal hat ein neues Büro in Bachhagel bezogen.

Insgesamt wurden von den hauptamtlichen Mitarbeitern 78 343 Arbeitsstunden zum Wohle der Patienten geleistet. Die Anzahl der professionellen Pflegeeinsätze durch Pflegefachkräfte bei Pflegebedürftigen, die von ihren Angehörigen zuhause gepflegt werden und Pflegegeld beziehen, beläuft sich auf 1422. Neben den ambulanten Diensten betreute die Sozialstation die Bewohner der Seniorenresidenz St. Martinsblick in Lauingen und die Seniorenwohnanlage Ludwigskaserne in Dillingen als Betreuungsträger. Die Ökumenische Sozialstation unterstützte die Gruppen „Pflegende Angehörige“ und förderte die Initiativen der Hospizgruppen im Landkreis. Die 47 Dienstfahrzeuge der Sozialstation legten 2014 genau 415 580 Kilometer im ambulanten Dienst zurück. Die Mitarbeiter nahmen an externen berufsspezifischen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen.

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Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2014 Euro 2,191 Millionen Euro. Der Haushalts- und Stellenplan 2015 wurde nach Erläuterung durch den Geschäftsführer in Höhe von Euro 2,804 Millionen Euro einstimmig verabschiedet. Hauptziel des Vorstandes und der Geschäftsführung für das Jahr 2015 ist die Arbeitsplatzsicherung und den Ausbau des Dienstes mit niederschwelligen zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen, um auch weiterhin unsere Betreuten patientenorientiert und ganzheitlich versorgen zu können. Die Nachfrage nach ambulanten pflegerischen Hilfen bei der Ökumenischen Sozialstation nimmt immer mehr zu, gleichzeitig gestaltet sich die Suche nach qualifizierten Pflegefachkräften immer schwieriger. Noch konnten die zusätzlichen pflegerischen Planstellen mit qualifiziertem examiniertem und staatlich anerkanntem Personal besetzt werden.

Pfarrer Alois Roßmanith dankte dem Personal der Sozialstation für ihren engagierten, sozialen Dienst, den Vorständen der Krankenpflegevereine, den 3800 Mitgliedern, den Spendern und den Kommunen, die diese Einrichtung noch unterstützen, für ihre finanzielle und ideelle Unterstützung. Die Krankenpflegevereine, aus den Pfarrgemeinden heraus entstanden, sind eine wesentliche Säule für den glaubwürdigen diakonischen Dienst der Gemeindemitglieder. Auch wenn nur ein kleiner Jahresbeitrag von derzeit sieben Euro erhoben wird, so ist das ein wichtiger, für Konstanz sorgender Beitrag an den Kranken und Pflegebedürftigen in unseren Pfarrgemeinden.

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