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Geburtshilfe: Ministerin beim Wort nehmen

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Kommentar Von Berthold Veh
21.03.2018

Gesundheitsministerin Melanie Huml wies auf das Förderprogramm des Freistaats für defizitäre Stationen hin. Das könnte der Geburtshilfe helfen.

Seit fünf Jahren gibt es die AKADemie an der Dillinger Kreisklinik. Sie ist Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München für Allgemeinmediziner. Das Konzept der Chefärztin Dr. Ulrike Bechtel ist so erfolgreich, dass es Gesundheitsministerin Melanie Huml auf andere Regionen in Bayern ausweiten will. Angehende Allgemeinmediziner bekommen in ihrem praktischen Jahr in Dillingen eine qualifizierte Ausbildung. Und sie lernen dabei auch die Praxen der Hausärzte in der Region und die Lebensqualität im Dillinger Land kennen. Damit steigen die Chancen, dass sich neue Allgemeinmediziner bei uns auf dem Land niederlassen.

Die Feier überlagerte ein anderes, drängendes Problem: die vorübergehende Schließung der Geburtshilfe an der Dillinger Klinik. Ein Heilmittel hatte Huml erwartungsgemäß nicht dabei. Sie verwies aber zumindest auf das Förderprogramm des Freistaats, das defizitäre Stationen unterstützen soll. Die Ministerin ist dabei beim Wort zu nehmen. Der Neustart der Geburtshilfe kostet, wenn er gelingen soll, viel Geld. Gynäkologen, die aufs Land wollen, sind Mangelware. Dies treibt Gehaltsforderungen naturgemäß nach oben.

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