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Ratssitzung

18.04.2018

Geplanter Mobilfunkmast sorgt für Unverständnis

Gemeinde Ziertheim gibt Zuschuss für Kirchenrenovierung

Soll auf dem Dach des Rathausgebäudes in Ziertheim ein Mobilfunkmast errichtet werden?

Diese Frage wurde bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Zierheim in Anwesenheit zahlreicher Zuhörer ausführlich erörtert und diskutiert. Bürgermeister Thomas Baumann informierte das Gremium darüber, dass bei dieser Sitzung eine Grundsatzentscheidung für oder gegen einen solchen Mobilfunkmast herbeigeführt werden solle.

Vorgesehen sei eine Mobilfunkanlage der Telekom in GSM- und LTE-Technik, um auch für die zukünftige Mobilfunktechnik in Ziertheim aufgestellt zu sein. In diesem Zusammenhang drückten jedoch einige Ratsmitglieder ihr Unverständnis aus, denn die Mobilfunkverbindungen seien in Ziertheim sehr gut, wobei es auch in den Außenbereichen keine weißen Flecken gebe. Rathauschef Baumann gab dabei zu bedenken, dass die Gemeinde ihre Entscheidung über die Anbringung des Mobilfunkmasts verliere, wenn nicht seitens der Ratsmitglieder grundsätzlich für den Standort gestimmt werde. Denn für den Fall eines „Nein“, so der Bürgermeister, werde die Telekom mit großer Warscheinlichkeit den Mobilfunkmast auf einem Privatdach anbringen.

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Die Ratsmitglieder beschlossen nach eingehender Erörterung mit einer Gegenstimme, Bürgermeister und Verwaltung sollten weitere Verhandlungen mit der Telekom führen und die Bürger in einer Infoveranstaltung mit einem Vertreter der Telekom über die „Notwendigkeit“ eines Mobilfunkmasts in Ziertheim informieren.

Zum Antrag eines Zuschusses für die Außen- und Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Martin in Dattenhausen beschloss der Gemeinderat einstimmig, einen Zuschuss von acht Prozent der gesamten Baukosten über rund 1,171 Millionen Euro zu gewähren. Die Summe des Zuschusses über 93720 Euro solle jeweils zur Hälfte auf die Gemeindehaushalte 2019/2020 verteilt werden. Im weiteren Sitzungsverlauf beschlossen die Ratsmitglieder einstimmig, für die Feuerwehrgerätehäuser in Dattenhausen und Reistingen Absauganlagen zu beschaffen. Kosten pro Anlage: rund 14000 Euro. Ebenfalls einstimmig fasste das Ratsgremium den Beschluss, die Hundesteuersatzung zu ändern.

Demnach müssen in der Gemeinde Ziertheim für den ersten Hund 35 Euro (bisher 25 Euro) im Jahr bezahlt werden. Für den Zweithund 50 Euro (bisher 40 Euro), für jeden weiteren Hund 70 Euro (bisher 40 Euro). Bei Kampfhunden bleibt es wie bisher bei 250 Euro pro Vierbeiner im Jahr.

Weitere Einstimmigkeit erzielten die Ratsmitglieder darin, als Schöffen für die Amtsperiode der Jahre 2019 bis 2023 Gemeinderat Alois Kränzle vorzuschlagen.

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