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Kirche

26.10.2015

Glaube, wie man ihn gut leben kann

Sie haben sich im Rahmen von Familienwochenenden der Ehe- und Familienseelsorge im Bistum Augsburg kennengelernt. Von links: Jürgen Hofweber, Marion Kammergruber, Jakob Hofweber, Alexandra Heger, Barbara Hofweber, davor Emma Heger, Ulrich Berens und Magdalena Hausotter.
Bild: Brigitte Bunk

Die Ehe- und Familienseelsorge feiert 50. Geburtstag. Wie ihre Arbeit funktioniert

Durch eine Freundin hörte Barbara Hofweber aus Haunsheim von der Ehe- und Familienseelsorge im Bistum Augsburg, die 1965 von Bischof Dr. Josef Stimpfle ins Leben gerufen wurde. Inzwischen erlebte sie selbst im Advent und an Ostern mit ihrer Familie solche Wochenenden in Reimlingen, geleitet vom Seelsorger Ulrich Berens. „Auch bei Wallfahrten in Lourdes und Assisi waren wir dabei“, ergänzt ihr Mann Jürgen beim Stehempfang nach dem Gottesdienst zum 50-jährigen Jubiläum in der Pfarrkirche St. Ulrich in Dillingen. Diözesanfamilienseelsorger Christian Öxler begrüßte hierzu und dankte vor allem Robert Haas, der die Messe zum Thema „Auf ein Neues“ eigens für das Jubiläum geschrieben hatte. Und dem Chor, der dazu beitrug, dass die Lieder unter die Haut gingen.

Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier feierte den Gottesdienst zusammen mit den Dekanen Paul Erber aus Nördlingen und Dieter Zitzler aus Dillingen sowie mit Kaplan Simon Stegmüller. In seiner Predigt ging Prälat Meier auf das Vertrauen ein, welches in jeder Beziehung herrschen muss. Auf die Zärtlichkeit, die sich nicht nur im Körperlichen, sondern auch im empathischen Umgang miteinander ausdrückt. Und er sprach vom Mut, sich für eine Ehe auf Lebenszeit zu entscheiden und sich die Wahrheit zu sagen. Niemand dürfe ausgegrenzt werden und keinem die Tür verschlossen bleiben. Er betonte, dass zu einer Beziehung, die fruchtbar sein soll, auch der Glaube und das Beten gehört.

Wie bei den Wochenenden. Barbara Hofweber erzählt von Diskussionen und Rollenspielen, in denen man eine andere Sichtweise bekommt. Sie fasst zusammen: „Wir kommen aus der Hektik des Alltags heraus, das tut der ganzen Familie gut.“ Für die Kinder gibt es eine eigene Betreuung, die Jakob, dem zehnjährigen Sohn, sehr gut gefällt: „Da machen wir witzige Spiele.“ Zusammen mit Marion Kammergruber aus Fristingen ist die 21-jährige Magdalena Hausotter aus Lauterbach Kinderbetreuerin. Mit neun Jahren war sie erstmals mit ihrer Familie dabei. Mit 16 wusste sie, dass sie Erzieherin werden will. So half sie kurzerhand den Betreuerinnen und ein Jahr später übernahm sie ihre erste Gruppe. Daher kennen sie Jakob und seine Klassenkameradin Emma Heger. Kindergottesdienstbeauftragte Alexandra Heger aus Haunsheim freut sich über die Anregungen für die Gestaltung der Gottesdienste in der eigenen Pfarrei. Doch vor allem hat sie gemerkt: „Ich gehe gestärkt in den Alltag zurück.“

Barbara Hofweber freute sich, dass der Gottesdienst in Dillingen gefeiert wurde, oft muss sie weiter fahren. „Das sind Lieder, die einem nahe gehen und die man gut mitsingen kann.“ Auch das erinnert sie an die Wochenenden, an denen der Glaube Thema ist, aber so, „wie man ihn gut leben kann“.

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