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Kartei der Not

05.02.2015

Glühwein beim Mahnfeuer der Bauern

Heute Abend gibt es auf dem Kolpingplatz ab 17 Uhr auch Leberkäs-Semmeln zugunsten der Kartei der Not

Heute Abend gibt es auf dem Kolpingplatz ab 17 Uhr auch Leberkäs-Semmeln zugunsten der

Vor dem heutigen Auftritt von Umweltministerin Ulrike Scharf in Sachen Flutpolder wird der Bayerische Bauernverband ein „Mahnfeuer“ auf dem Kolpingplatz vor dem Stadtsaal entzünden. Gleichzeitig werden ab 17 Uhr Glühwein und warme Leberkäs-Semmeln, gestiftet von der Metzgerei Klein, angeboten. Der Erlös der Spenden kommt der „Kartei der Not“, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, zugute.

Bekanntlich sind zwischen Lauingen und Donauwörth vier Flutpolder vorgesehen: in Dillingen, Steinheim, Höchstädt und Schwenningen. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth schrieb dazu: „Nach den einschlägigen Vorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes und des Bayerischen Wassergesetzes ist das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth als zuständige Behörde gehalten, beim Landratsamt die vorläufige Sicherung der von den vorgenannten Flutpoldern betroffenen Flächen als Überschwemmungsgebiet zur Hochwasserentlastung und Rückhaltung zu beantragen, soweit die Fläche noch nicht als Überschwemmungsgebiet festgesetzt oder als Vorrangfläche für den Hochwasserschutz im Regionalplan ausgewiesen ist.“ Daran entzündet sich der Ärger der Bauern als auch der Bürgermeister von Tapfheim und Schwenningen, Karl Malz und Reinhold Schilling. Die vorläufige Sicherung müsse zeitlich verschoben werden, sonst würden Fakten geschaffen. Malz: „Da wurde der zweite und dritte Schritt vor dem ersten gemacht.“ Viele Flächen seien gar nicht geeignet, oder, wie es Frank Kunz verdeutlichte, schon für Überschwemmungsflächen überplant. Kunz: „Man kann doch in einen Ein-Liter-Maßkrug nicht noch einen Liter hineinschütten, wenn schon ein halber Liter drin ist.“ Auch der Gemeinderat Blindheim hat der gemeinsamen Resolution zugestimmt. (vN)"siehe auch Seite 28

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