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04.03.2020

Grüne fordern Mobilitätsgarantie für alle

Eike Hallitzky

Der Landesvorsitzende Eike Hallitzky spricht beim Ortsverband in Gundelfingen

Bei der Vorstellung der Stadtratskandidaten der Grünen in Gundelfingen sprach der Landesvorsitzende der Grünen, Eike Hallitzky, in der Gaststätte zum Schützen über die Mobilitätswende für ein attraktives und soziales Verkehrskonzept. Es sei entscheidend, endlich dafür zu sorgen, dass Menschen, die nicht in der Lage sind, ein Auto zu führen, von einem Ortsteil zum anderen zu kommen, sagte er laut Pressemitteilung. Eine vernünftige und regelmäßige Taktung der Busse und Bahnen, der Kombinationsmöglichkeiten von Fahrrad und ÖPNV, und vieles weitere sei wichtig, um den Autoverkehr zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass für alle die gesellschaftliche Teilhabe gesichert sei.

Alle Orte im Land sollen demnach an allen Wochentagen von 5 Uhr bis Mitternacht mindestens stündlich angebunden sein. Es sei sicherzustellen, dass ein flächendeckender ÖPNV, im Sinne einer Mobilitätsgarantie, für alle angeboten wird. Auch digitale Systeme für computergestützte Tourenplanung eröffnen Möglichkeiten für neue Angebotsformen.

Der Ortsvorsitzende der Grünen, Walter Altmann, erläuterte die aktuelle Situation in Gundelfingen und den Ortsteilen. Als aktiver Nutzer des ÖPNV’s und leidenschaftlicher Radfahrer will Altmann sich insbesondere zum Thema attraktives und soziales Mobilitätskonzept im Gundelfinger Stadtrat einbringen. Die beiden Stadtratskandidaten Josefine Lenzer und Constantin Jahn betonten, als mögliche Stadträte im engen Dialog mit den Menschen stehen zu wollen. Die Innenstadt, früher das Wohnzimmer der Bürger, verliere laut den Grünen immer mehr an Leben. So spricht Roswitha Stöpfel als Stadt-und Kreistagskandidatin der Grünen das Thema regionales Wirtschaften als wertvolles Ökosystem an, das von Klein-und Kleinstunternehmen getragen werden soll. Stöpfel möchte sich im Stadtrat für eine grüne Wirtschaft einsetzen, für regionale Produkte und Dienstleistungen, nachhaltigen Tourismus im Einklang aller Beteiligten und einen sparsamen beziehungsweise effizienten Umgang mit Gewerbeflächen. Als weiteres Thema sei den Gundelfinger Stadtratskandidaten der hohe Bedarf an Wohnraum wichtig. Gegen den Verbrauch von neuen Flächen für Eigenheime und sozial verträgliche Mietwohnungen, steht der nicht zu vernachlässigbare Bestand an Wohnraum-Leerstand in alten Mauern sowie bestehende ungenutzte Flächen, seit Jahren, teils Jahrzehnten in Gundelfingen, Echenbrunn und Peterswörth. Man wolle versuchen, einen Dialog zwischen den Eigentümern, Beratern, der Stadt und Wohnungssuchenden herzustellen, so die Grünen-Ortsvorsitzende Roswitha Stöpfel. (pm) Foto: Grüne Gundelfingen

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