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Reform

24.06.2017

Gute Nachrichten für Alleinerziehende

Was es mit der Änderung im Unterhaltsvorschussgesetz auf sich hat

Mit der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) können ab 1. Juli dieses Jahres voraussichtlich deutlich mehr Alleinerziehende als bisher Leistungen erhalten. „Die Reform des UVG stellt für viele alleinerziehende Eltern und ihre Kinder einen echten Gewinn dar“, betont Landrat Leo Schrell in diesem Zusammenhang in einer Pressemitteilung.

Alleinerziehende Eltern können beim Amt für Jugend und Familie des Landratsamtes grundsätzlich UVG-Leistungen beantragen, wenn sie für das Kind nicht ausreichend Unterhalt erhalten, etwa, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil arbeitslos ist und keinen regelmäßigen Unterhalt bezahlt.

Mit den Änderungen im Unterhaltsvorschussgesetz fällt die bisherige Höchstbezugsdauer von sechs Jahren weg. Anders als zuvor können auch für Kinder im Alter von zwölf bis 17 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen UVG-Leistungen gezahlt werden. Ob ein Leistungsanspruch besteht, hängt auch vom Einkommen des Elternteils, der das Kind betreut, ab. Die UVG-Leistungen betragen, je nach Alter des Kindes, zwischen 150 Euro und 268 Euro monatlich. Die geleisteten UVG-Zahlungen macht das Amt für Jugend und Familie gegenüber dem unterhaltspflichtigen Elternteil geltend.

Der Antrag für die ab Juli zu gewährenden UVG-Leistungen kann ab sofort auf der Internetseite des Landkreises („Landkreis und Bürgerservice“ unter dem Menüpunkt „Landratsamt“ – „Formulare“ – „Unterhaltsvorschuss“) heruntergeladen oder beim Amt für Jugend und Familie telefonisch angefordert und persönlich abgeholt werden. Die Behörde weist darauf hin, dass UVG-Leistungen grundsätzlich erst ab dem Monat erbracht werden können, in dem der Antrag eingegangen ist. Fragen zum Unterhaltsvorschussgesetz beantworten Stefanie Sporer, Telefon 09071/51-4003, E-Mail stefanie.sporer@landratsamt.dillingen.de und Katharina Storr, Telefon 09071/51-4002, E-Mail katharina.storr@landratsamt.dillingen.de). (pm)

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