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Auszeichnung

09.11.2018

„Heldenherz“ für Dillingerin

Judith Zacher

Journalistin Judith Zacher erhält in Hamburg Kinderschutzpreis

Für ihre Berichterstattung über die Misshandlungen im Donauwörther Kinderheim Heilig Kreuz in den 60er- und 70er-Jahren ist die BR-Journalistin Judith Zacher aus Dillingen mit dem Hamburger Kinderschutzpreis „Heldenherz“ ausgezeichnet worden. „Mehrfach hat Judith Zacher den Opfern eine Stimme gegeben. Das Darüberreden und Nachdenken gaben den Anstoß, mit den Themen an die Öffentlichkeit zu gehen und aufzuklären“, sagte ntv-Moderatorin Mara Bergmann in ihrer Laudatio. Zacher dankte dabei vor allem den beiden Frauen, die so mutig waren, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Nach der Berichterstattung im Bayerischen Rundfunk sowie in unserer Zeitung und anderen Medien meldeten sich weitere Betroffene. Das Bistum Augsburg und die ehemalige Kinderheimleitung, die Stiftung Cassianeum, sind dabei, die Vorfälle aufzuarbeiten. Im Zuge der Recherchen zeigte sich laut Pressemitteilung, dass in dem ehemaligen Heim Kinder sowohl von den weltlichen Erzieherinnen als auch dem Heimleiter, dem katholischen Priester Max Auer, körperlich, seelisch und sexuell missbraucht und misshandelt wurden. Der Hamburger Kinderschutzpreis Heldenherz wurde jetzt zum zweiten Mal vergeben. Moderiert wurde die feierliche Preisvergabe von Nachrichtensprecherin Susanne Daubner. Mit dem Heldenherz-Preis will die Stiftung Mittagskinder ein nachhaltiges Zeichen für Kinderschutz und Kinderrechte setzen. Man wolle dazu beitragen, dass Gewalt gegen Kinder in unserer Gesellschaft geächtet werde. (pm) Foto: S. Zacher

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