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05.03.2009

Heuer wieder viel Schwein gehabt

Landkreis (pm) - Eine positive Bilanz zum Ende der Drückjagdzeit zieht der Forstbetrieb Kaisheim von den Bayerischen Staatsforsten bei der Schwarzwildbejagung. Rund 350 Wildschweine konnten in den vergangenen Monaten zur Strecke gebracht werden. Die Schwarzwildbestände in der Region, und somit auch die durch Wildschweine verursachten Schäden und Unfälle, haben sich in den vergangenen Jahren spürbar erhöht (die DZ berichtete mehrfach). Bislang wurden im noch bis Ende März laufenden Jagdjahr auf den vom Forstbetrieb Kaisheim betreuten Staatswaldflächen an die 350 Wildschweine erlegt. Im Raum Dillingen wurden rund 100 Wildschweine geschossen.

Der hohe Abschuss kommt vor allem den Bauern zugute, da diese durch die Wildschäden am meisten betroffen sind. Elmar Bernauer, Leiter des Forstbetriebes, freut sich, dass der Forstbetrieb Kaisheim damit einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von landwirtschaftlichen Schäden leisten konnte.

Im Jagdjahr 2008/09 fanden im Forstbetrieb Kaisheim 35 Drückjagden statt, auf denen neben Schwarzwild auch Rehe und Füchse bejagt wurden. Die größte Jagd im Forstbetrieb fand vergangenen Dezember revierübergreifend bei Finningen statt. Über 100 Jäger waren von nah und fern angereist. Beim "Schüsseltreiben" war Gelegenheit zum Austausch zwischen Jägern und Forstleuten.

Bernauer: "Professionell organisierte und diszipliniert durchgeführte Drückjagden sind aller Voraussicht nach auch sichere Jagden." Die zunehmende Bedeutung der Drückjagden ist im regionalen Jagdkonzept des Forstbetriebes festgehalten. Das Konzept spiegelt die Philosophie des Unternehmens Bayerische Staatsforsten wider. Hierin wird aufgezeigt, dass durch die Ausweitung von Sammelansitzen und Gesellschaftsjagden das Abschuss-Soll bereits früh im Jagdjahr erfüllt werden kann. Dadurch werden nicht zuletzt auch der Jagddruck und die Beunruhigung des Wildes im restlichen Jagdjahr vermindert.

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