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Hitze
18.08.2018

Die Schattenseiten des Sommervergnügens

So ruhig wie auf diesem Foto geht es am Gartnersee normalerweise nicht zu. Seine attraktive Lage, der Sprungturm und die Wasserqualität machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel von nah und fern. Nicht alle seine Besucher verhalten sich dabei immer korrekt, berichtet ein Mitarbeiter der dortigen Wasserwacht.
Foto: Archivfoto: Judith Roderfeld

Ein Mitarbeiter der  Wasserwacht am Gartnersee Gundelfingen berichtet von Schwierigkeiten mit Badegästen. Doch es gibt auch Gegenstimmen.

Wasser spritzt auf, während die Buben und Mädchen aus etwa fünf Metern Höhe in das Nass eintauchen. Begleitet von Gejohle und Klatschen springen vor allem Jugendliche an diesem späten Nachmittag vom Sprungturm in den Gartnersee. Rund um den See liegen Badegäste auf den weitläufigen Liegeflächen. Familien, Paare, Senioren und Junge – am See treffen alle aufeinander. Es geht friedlich zu. Der Gartnersee bei Gundelfingen hat eine überregionale Anziehungskraft, Badegäste aus Heidenheim und Giengen kommen hierher zum erholen. Doch kaum noch Einheimische. Zumindest behauptet das ein langjähriger Mitarbeiter der zuständigen Wasserwacht – Ernst Schoupa leitet die dortige Wacht des Bayerischen Roten Kreuzes. „Es sind immer die gleichen Personengruppen von auswärts, die Probleme machen“, sagt der Wasserwachtler. Sowohl was Sauberkeit, als auch was Sicherheit angeht. Der Wasserwacht sei zum Beispiel immer wieder eine Sitzbank vor dem Haus gestohlen worden, schließlich habe man sie in einer Waschbetonplatte verankert. Das habe aber nichts geholfen, Teile der Bank landeten schließlich in einem Lagerfeuer am See. Schoupa sagt: „Die Leute ignorieren die jeweils ausgewiesenen Feuerstellen und grillen überall am See.“ Viele Gäste würden ihren Müll an Ort und Stelle hinterlassen, trotz der Mülltonnen. Die Menschen darauf anzusprechen, das wollen Schoupa und seine Kollegen nicht. Schnell sei man von einem Pulk aggressiver Menschen umringt. Warum nicht öfter die Polizei gerufen wird? Der ehrenamtliche Wasserwachtler sagt, die Polizei könne dort nicht viel ausrichten. Er und seine Kollegen seien machtlos gegenüber diesen Gruppen. Zumindest seien ihm Gewalttätigkeiten gegenüber friedlichen Gästen nicht bekannt.

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