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Höchstädt

21.11.2019

Höchstädt bekommt eine Tagespflege

Das alte Postgebäude in Höchstädt wird zu einer Tagespflege umgebaut. Der Höchstädter Bauausschuss hat den Plänen zugestimmt.
Foto: Berthold Veh

Das Unternehmen Lipp hat das ehemalige Postgebäude gekauft und plant noch einen Anbau. Was in den beiden Ausschüssen am Montag noch besprochen wurde.

Die Betreiber des Höchstädter Pflegeheims Lipp haben das ehemalige Postgebäude gekauft. Bürgermeister Gerrit Maneth teilte auf Nachfrage mit, dass dort eine Tagespflege eingerichtet werden soll. Außerdem sei ein Anbau geplant. Der Bauausschuss stimmte den Plänen am Montagnachmittag zu. „Wir sind alle froh über das Vorhaben.“ Maneth geht davon aus, dass das Vorhaben zeitnah umgesetzt wird. Die weiteren Themen des Ausschusses:

  • Der Keller des Schwennenbacher Schützenheims ist feucht. Ob nun ein Entfeuchter gekauft wird oder ein Unternehmen die Ursache dafür beseitigen wird, wird sich entscheiden, wenn Angebote darüber vorliegen, was das kostet.
  • Im Kindergarten Deisenhofen sollen Lärmschutzdecken eingebaut werden. Im Zuge der Sanierung des Dorfzentrums will der Ausschuss abwarten, ob es nicht mehr Bedarf gibt und sich so Synergieeffekte ergeben.
  • Insgesamt sechs Standorte für Blühwiesen in und um Höchstädt soll es künftig geben. Das wird laut Bürgermeister Maneth Kosten in Höhe von rund 14000 Euro zuzüglich Bauhofkosten verursachen. „Im Stadtpark soll es eine große Fläche sein, damit wir den Platz auch für kulturelle Veranstaltungen nutzen können.“ Der Exerzierplatz soll nicht gezielt bepflanzt werden; stattdessen will man abwarten, wie sich die Vegetation dort entwickelt, wenn nichts passiert.
  • Die Stadt denkt darüber nach, das Baugebiet Unterfeld durch „kalte Nahwärme“ von der LEW versorgen zu lassen. Im Ausschuss wurde eine Machbarkeitsstudie dazu vorgestellt. Der Stadtrat befürworte diese ökologische Form des Heizens. Dabei werden die angeschlossenen Haushalte mit kaltem Wasser versorgt, dem über eine Wärmepumpe mit Wärmetauscher eine Leistung entzogen wird. Genauer sollen die Interessenten für die insgesamt 48 Bauplätze bei einer zentralen Veranstaltung zeitnah informiert werden. Dann werden auch die Kosten im Unterschied zu einer Gasversorgung vorgestellt.
  • Im Hauptverwaltungsausschuss, der direkt im Anschluss an den Bauausschuss tagte, wurde beschlossen, dass der städtische Bauhof bei externen Veranstaltungen nur noch werktags Schilder aufstellen und abbauen wird. Bei Straßensperren müssen die Veranstalter für Lösungen sorgen. Der Einsatz des Bauhofs am Wochenende sei zu aufwendig.

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