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Ortsumfahrung

23.04.2015

Höchstädt macht Druck in Sachen B16

Informierten sich über den aktuellen Planungsstand (von links): Jens Ehmke, Stefan Lenz, Hans Mesch, Stephan Karg, Johannes Gorhau, Martin Hatzelmann.
Bild: Stadt

Staatliches Bauamt informierte im Rathaus über den aktuellen Stand der Planungen

Auf Einladung von Bürgermeister Stefan Lenz fanden sich der neue Leiter des Staatlichen Bauamts Krumbach, Jens Ehmke, sowie Martin Hatzelmann, Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Krumbach, Zweiter Bürgermeister Stephan Karg, Dritter Bürgermeister Hans Mesch und Stadtrat Johannes Gorhau, der Referent für Verkehr, im Höchstädter Rathaus ein.

Lenz kritisierte vor allem, dass die zugesagte Informationsveranstaltung für die Bürger immer noch nicht stattgefunden habe. Es könne nicht angehen, dass sich die Fertigstellung des Verkehrsgutachtens seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder verzögere. Vor allem die verkehrsgeplagten Anlieger, aber auch alle mittelbar betroffenen Bürger sowie die Kunden und Geschäftspartner der Höchstädter Geschäfte und Betriebe litten unter dem immer höher werdenden Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen Einschränkungen. Lenz: „Wir ersticken im Verkehr und haben den Eindruck, dass seit der Zustimmung aus Berlin zum Vorentwurf außer Worten nichts mehr passiert.“

Martin Hatzelmann versicherte, dass seitens des Staatlichen Bauamtes alles unternommen werde, damit eine rasche Vorlage des Verkehrsgutachtens sichergestellt ist. Auch wenn es für Außenstehende vielleicht den Anschein habe, dass in der letzten Zeit keine Fortschritte zu verzeichnen waren, wurde parallel zur Ausarbeitung des Verkehrsgutachtens doch auch mit Nachdruck an der Fertigstellung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren gearbeitet. Neben den sehr aufwendigen naturschutzfachlichen Planungen ist dies im Wesentlichen die technische Entwurfsplanung. Aufgrund einer personellen Notsituation am Staatlichen Bauamt musste diese Planung kurzfristig an ein externes Ingenieurbüro vergeben werden. Mit der Einschaltung eines leistungsfähigen Planungsbüros ist jedoch davon auszugehen, dass dadurch keine langwierigen Verzögerungen zu erwarten sind.

Laut Ehmke sollen die Vorentwurfsunterlagen vor der Sommerpause fertiggestellt sein, um dann mit der Regierung von Schwaben abgestimmt zu werden. Mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens könne im Herbst dieses Jahres noch gerechnet werden. Ehmke: „Die Hausaufgaben müssen wir bis Herbst erledigt haben.“ (pm)

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