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Höchstädt

14.05.2020

Höchstädter Bücherei ist bald online

Bild: Anna Kabus (Symbolfoto/Archiv)

Der neue Stadtrat beschäftigt sich auch mit dem strittigen Thema Trinkwasser. Und mit einem Rechtsanwalt, den die Gemeinde Finningen beauftragt.

Der Dank geht direkt an Maria Hergöth. Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth sagt bei der Sitzung am Montag: „Im regionalen Vergleich der Büchereien nimmt unsere Bücherei immer einen Spitzenplatz bei den ausgeliehenen Medien ein. Das ist sicherlich ein großes Verdienst unserer Frau Hergöth.“

Großes Lob für die Büchereileiterin Maria Hergöth

Sie ist die Leiterin der Bücherei und sei laut Maneth „immer auf Zack“. So auch beim Thema „Onleihe“. Bisher können Leseratten die Schmöker nur direkt zu den Öffnungszeiten der Bücherei abholen. Künftig soll dies auch online möglich sein. Bürgermeister Maneth erklärt: „Es wird derzeit ein Förderprogramm aufgesetzt, das uns eine einmalige Chance für eine kostengünstige Digitalisierung bietet.“ Heißt konkret: Die einmaligen Einrichtungskosten werden mit 75 Prozent staatlich gefördert, sodass der Stadt Höchstädt ein Restbetrag in Höhe von rund 1900 Euro bleibt. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf 3740 Euro. Einstimmig geht das neue Gremium diesen Weg. Start ist am 15. Mai.

Wie geht es mit dem Trinkwasser in Höchstädt weiter?

Wann es wie konkret in Sachen Trinkwasserversorgung weitergeht, kann Rathauschef Maneth nicht vorhersagen. Dennoch greift er im letzten Punkt der öffentlichen Tagesordnung dieses Thema bei der konstituierenden Sitzung auf. Demnach ist aktueller Stand: Die Gemeinde Finningen hat einen Rechtsanwalt beauftragt, der im ersten Schritt die vollständige Herausgabe des hydrogeologischen Gutachtens forderte. Nach zahlreichen Rücksprachen mit Experten, so Maneth weiter, sei dies aber seitens der Stadt keine Pflicht. Dennoch habe man gemeinsam mit den Verantwortlichen rund um das Gutachten die für Finningen relevanten Punkte herausgearbeitet, aber: „Es gibt ein weiteres Schreiben des Rechtsanwaltes, in dem weitere Erwartungen formuliert sind“, so Maneth.

Diskussionen um Umgehung B16

Diese Informationen lösen unter den Räten Diskussionen, Unverständnis und Haarspaltereien aus. Wie geht es weiter? Wo kommen die neuen Brunnen hin? Was hat das mit der B16 zu tun? Und ist die Vorgehensweise von Finningen in Ordnung? „Darum geht es heute nicht. Es ist schlicht eine Information. Ich will nicht diskutieren.“

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