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19.04.2015

Ihr Favorit ist das Aquarell

Die Dillinger Königstraße mit dem Mittleren Tor, in Aquarell gemalt von Christina Schneider, die derzeit in der Praxis Roller/Münch in der Rosentraße ausstellt.
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Die Dillinger Königstraße mit dem Mittleren Tor, in Aquarell gemalt von Christina Schneider, die derzeit in der Praxis Roller/Münch in der Rosentraße ausstellt.
Bild: Peter von Neubeck

Die Ausstellung von Christina Schneider in Dillingen

Kunst und Medizin. Eine immer wieder praktizierte Kombination, die gar nicht so weit hergeholt ist. Kunst kann ja durchaus beruhigende und kontemplative Wirkung haben, was in einem Wartezimmer und Untersuchungs- oder Behandlungsraum durchaus Sinn macht. So stellt auch die neue Hausarztpraxis Münch/Roller in der Rosenstraße 11 mit Internistin Dr. Doris Roller und Allgemeinmediziner Michael Münch ihre Räume immer wieder gerne der Kunst zur Verfügung.

Am Samstag fand jetzt die Vernissage für Werke von Christina Schneider aus Kleinkötz statt. Organisator Jörg Roller begrüßte dazu zahlreiche Gäste, unter ihnen auch den Kulturreferenten der Stadt, Josef Eder, und den Vorsitzenden des Historischen Vereins, Dieter Schinhammer.

Schneider beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Aquarellmalerei, wobei sie sich besonders der Landschaftsmalerei und hier schwäbischer Dorfansichten widmet. Neben romantischen Bauerngärten und alten Häusern finden sich aber auch geheimnisvolle Nebellandschaften. Speziell für die Dillinger Ausstellung hat Christina Schneider Motive aus der Stadt und Umgebung geschaffen.

Neben den Aquarellen werden in der Werkschau auch einige Acrylbilder gezeigt, die das weite Spektrum von floralen Stillleben bis hin zu abstrakten Farbkompositionen, die die Betrachter in eine Fantasiewelt entführen, abdecken.

Die Bilder Schneiders zeigen einerseits die Freude an der Vielfalt der Farben und Formen, den zuverlässigen wiederkehrenden Wechsel des Jahreslaufs. Andererseits sieht die Künstlerin vornehmlich in älteren Gebäuden in Landschaft und Dörfern ein Dokument des Denkens und der Arbeit vergangener Generationen, die eigentlich die Grundlage unseres Lebens ist.

Geboren 1964, war die Künstlerin von 1980 bis 2003 als technische Zeichnerin tätig, bevor sie sich als Kunstmalerin selbstständig machte. Sie illustrierte Bücher und schrieb selbst Bücher über „Acrylmalerei“ und „Aquarellmalerei“. Seit 1998 gibt sie in verschiedenen Orten der Region und im eigenen Atelier Malkurse. Christina Schneider stellte u.a. in Burgau, Krumbad, Schloss Höchstädt, Landsberg und Ichenhausen aus.

Die Vernissage wurde mit Versen, Limericks und Schüttelreimen in schwäbischer Mundart aus der Feder von Arthur Heller, der in Dillingen zur Schule ging, humorvoll umrahmt. Interpret für den krankheitshalber verhinderten Heller war Wolfgang Danner, vielen noch vom „KiC“ bekannt. Die Vorträge gaben der Vernissage eine wohltuende Würze.

Christina Schneider dankte für die Gelegenheit, ihre Bilder auszustellen und erläuterte ihrer Art der Malerei: „Mein Favorit ist die Aquarellmalerei, da genügen ein altes Speisentablett als Farbpalette, ein paar Pinsel und weißes Papier. Mehr braucht man nicht.“ Sie beschäftigt sich aber auch mit der Acryltechnik und mischt hier andere Stoffe, wie Marmormehl, Hanf oder Quarzsand hinzu.

Die Ausstellung ist bis voraussichtlich Ende Juli zu sehen: Montag, Dienstag, von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch, 8 bis 12 Uhr, Donnerstag und Freitag 8 bis 18 Uhr.

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