Newsticker

Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Stand seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Immer Ärger ums Biogas

Bissinger Theatertage

11.04.2011

Immer Ärger ums Biogas

Während Hoferbe Peter seine Jugendfreundin Silke wiedertrifft, beratschlagen Bauer und Bäuerin, wie es bei ihnen weitergehen soll (von links: Philipp Seiler, Andrea Rangette, Josef Oberfrank und Maria Seiler).
Bild: Foto: Herreiner

„Der Diplom-Bauernhof“ feierte Premiere

Bissingen Irrungen und Wirrungen in einer Mischung aus Tradition und Moderne: Die Zuschauer im restlos ausverkauften Saal des Gasthauses „Krone“ in Bissingen hatten bei der Abendpremiere der 21. Theatertage im Kesseltal viel zu lachen.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Theatersänger Manfred, Stephan Herreiner, Roman Bauer und Georg Hirner ging es auf den „Diplom-Bauernhof.“ Dort entwickelte sich die ganze Dramatik der Geschichte rund um die Umstellung eines traditionellen Hofes auf die Produktion von Biokraftstoffen. Der durchaus fortschrittlich denkende Landwirt Anton Stadtler (Josef Oberfrank) versäumt es allerdings, seine Frau (Maria Seiler) und seinen Sohn in seine Pläne einzuweihen, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Die Besuche einer jungen Ingenieurin (Andrea Rangette) bleiben nämlich weder „der größten Ratschkattl im Kesseltal“ (Anni Rangette) noch dem Stadtler-Großvater Gustav (Anton Schiele) verborgen. Da niemand von den Biogas-Plänen weiß, denken alle an ein Techtelmechtel des Bauern mit der jungen Dame, die sogar im Zimmer des Sohnes übernachtet. Als obendrein auch noch Gemeinderat Huber (Andreas Schiele) auftaucht und den Landwirt Stadtler von einer Bürgermeisterkandidatur überzeugt, steuert die Komödie ihrem Höhepunkt zu. Den Reiz des Stückes machen die Konflikte zwischen den Generationen aus, etwa als sich der schelmische Großvater mit dem der täglichen Arbeit ebenso wenig zugeneigten Enkel gegen die Bauersleute verbündet.

Immer Ärger ums Biogas

Es sind aber auch die ewigen Reibereien zwischen den Geschlechtern, die eine Rolle spielen. Für Heiterkeit sorgten bei der Premiere auch die lokalen Bezüge. Dabei verstanden es die beiden Regisseurinnen, Karin Gnugesser und Maria Seiler, die richtigen Schauspieler auszuwählen, die ihre Rollen überzeugend verkörperten. Der lang anhaltende Schlussapplaus galt neben den Darstellern und der Regie auch den Sängern und dem Team im Hintergrund.

Die weiteren Aufführungstermine: Freitag, 8. April, 19.30 Uhr; Samstag, 9. April, 13.30 Uhr (Seniorenvorstellung) und 19.30 Uhr; Sonntag, 10. April, 18.30 Uhr; Mittwoch, 13. April, 19.30 Uhr; Freitag, 15. April, 19.30 Uhr und Samstag, 16. April, 19.30 Uhr. Restkarten sind erhältlich bei Familie Rieder, Telefon 09084/217.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren