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Feuer

25.03.2019

In Höchstädt brennt es beim Schülerwohnheim

Knapp 40 Feuerwehrleute sind am Montagmorgen zu einem Brand am Schülerwohnheim der Höchstädter Berufsschule ausgerückt.
Bild: Jakob Stadler

Knapp 40 Feuerwehrleute sind am Montagmorgen zu einem Brand am Schülerwohnheim in Höchstädt ausgerückt.

Rauch und ein beißender Geruch liegen in der Luft, Einsatzkräfte, zum Teil mit Atemschutzmaske und Sauerstoffflasche, stehen vor einem kleinen Gebäude beim Höchstädter Schulzentrum: Knapp 40 Feuerwehrleute sind am Montagmorgen zu einem Brand am Schülerwohnheim der Höchstädter Berufsschule ausgerückt. Um 9.52 Uhr wurden die Ehrenamtlichen verständigt, weil dort Rauch aus einem Gebäude kam. Es handelt sich um einen frei stehenden Bau, in dem eine Hackschnitzelheizung untergebracht ist, die Wohnheim und Berufsschule erwärmt. Da sich in diesem Gebäude normalerweise niemand aufhält, seien zu keiner Zeit Personen in Gefahr gewesen, erklärt die Polizei vor Ort.

Einsatzleiter Stephan Karg, der Kommandant der Höchstädter Feuerwehr, erklärt, dass es sich um mehr als nur Rauch handelt: „Es hat gebrannt“, sagt er. „Was genau, wissen wir noch nicht.“

Die Polizei geht nicht von einer Brandstiftung aus

Während er das gegen 10.45 Uhr sagt, sind noch Ehrenamtliche im Keller des Heizungsgebäudes und suchen nach der Quelle des Brandes. Der Feuerwehreinsatz wird noch bis etwa 12 Uhr Mittags andauern.

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Die Polizei teilt mit, dass das Gebäude abgeschlossen war, insofern sei nicht von einer Brandstiftung auszugehen. Vermutlich habe ein technischer Defekt das Feuer vermutlich, heißt es am Nachmittag vonseiten der Inspektion, die sich auf den Betreiber der Anlage beruft. Eine Löscheinrichtung im Bereich des Vorbrenners habe offenbar nicht wie vorgesehen funktioniert. Etwas habe zu kokeln begonnen und es habe eine starke Rauchentwicklung gegeben. Eine Höhe des Sachschadens kann die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht nennen. Das Heizungsgebäude wird noch begutachtet, um eine Schadenshöhe festzustellen.

Die Berufsschüler müssen trotz des Vorfalls nicht frieren: Für den Fall, dass die Hackschnitzelheizung ausfällt, gibt es eine Ölheizung, die für die Übergangszeit einspringt.Am Einsatz beteiligt waren die freiwilligen Feuerwehren aus Höchstädt (15 Einsatzkräfte), Steinheim (zehn), Unterglauheim (sechs), Blindheim (vier) und Wolpertstetten (vier). Auch das Rote Kreuz war vor Ort.

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