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Lauingen

29.06.2018

In Lauingen geht’s rund

Der Verkehr im Norden Lauingens kann wieder fließen. Im Bild, hinten von links: Dietmar Bulling und Tobias Trebs. Vorne von links: Albert Kaiser und Georg Rebele.
Bild: Stadt Lauingen

Der Löwenkreisel ist nach drei Monaten Bauzeit fertig und seit Donnerstag geöffnet. Wer für das Blumenmeer in der Mitte zuständig ist und was die Stadt plant.

Der Löwenkreisel war in den vergangenen drei Monaten die größte Straßenbaustelle Lauingens. Seit Donnerstag, 11 Uhr, ist der Kreisverkehr nun geöffnet. Die in die Bahnhofstraße verlegten Bushaltestellen sind zurück an der Ludwigstraße, Höhe Mittelschule.

Den Kreisel mit einem Durchmesser von 14 Metern passieren künftig täglich mehr als 15000 Fahrzeuge. „Damit ist der Löwenkreisel zusammen mit der Johannes- und der Ludwigstraße eine wichtige Nordachse für die Verkehrsentlastung in der Innenstadt“, zeigt sich Lauingens Zweiter Bürgermeister Dietmar Bulling zufrieden. „Die Rückmeldung aus der Lauinger Bevölkerung ist durchwegs positiv“, ergänzt Dritter Bürgermeister Albert Kaiser.

Als zentraler Verkehrsknotenpunkt zwischen Bahnhof, Schulen und Innenstadt ist auch das Fußgängeraufkommen hoch. Sicher für Fußgänger und für die vielen Schüler über die vier Straßen rund um den Kreisverkehr geht es künftig dank Querungshilfen, die gleichzeitig als Fahrbahnteiler die Geschwindigkeit der Autos verringern sollen. Zusätzlich reaktiviert wurden die Zebrastreifen in der Johannesstraße und in der Bahnhofstraße. „Alles barrierefrei gestaltet und mit Blindenleitsystem ausgestattet“, berichtet Tobias Trebs vom Tiefbauamt.

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Hausmeisterservice Rebele kümmert sich kostenlos

Das Kreiselinnere machen Bodendeckerrosen, Lavendel, verschiedene Gräser und Säulenthujen, optisch aufgelockert durch einen Bodenbelag aus Rindenmulch und Kieselsteinen, zu einem Farbtupfer. Die Bepflanzung hat die Lauinger Firma Hausmeisterservice Georg Rebele übernommen – und das kostenlos. Die Firma kümmert sich auch, ebenfalls kostenlos, um die künftige Pflege. „Mit der Kreisverkehrspatenschaft unterstützen wir die optische und naturnahe Aufwertung der Stadt“, sagt Stadtrat und Firmenchef Georg Rebele. Er würde sich wünschen, dass Lauinger dem Beispiel folgen und helfen, kommunale Grünflächen vor der Haustüre zu pflegen. Bulling dankt seinem Stadtratskollegen, gleichzeitig ruft er die Lauinger auf, ihrer Gehweg- und Straßenreinigungspflicht nachzukommen. „Auch das gehört zu einem ordentlichen städtischen Erscheinungsbild.“

„Mit den Bauarbeiten blieben wir exakt im Zeitplan“, so Bulling, trotz nachträglicher Erweiterung der Maßnahme Richtung Johannesstraße mit Neuasphaltierung bis zur Einmündung Wittislinger Straße. „Die Zusammenarbeit unserer Bauverwaltung mit der Firma Thannhauser Straßen- und Tiefbau hat hervorragend funktioniert.“

Weitere Sanierungen geplant

Eingehalten werden konnten auch die geplanten Baukosten, mit einem Mehrbetrag zu Buche schlug allerdings die Spezialentsorgung von 1000 Kubikmeter belastetem Aushubmaterial. „Das freut uns zwar nicht, aber das muss die Stadt finanziell stemmen“, erklärt Bulling. Denn der Löwenkreisel sei eine Aufwertung des gesamten Straßenraums mit Verlängerung in die sanierte Ludwigstraße und geplanter Fortsetzung für die Sanierung Johannesstraße.

Die Ausschreibungsphase für die Kanalsanierung der Johannesstraße durch die Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen läuft bereits. 2019 will die Stadt mit der Straßensanierung starten, „zurzeit prüfen wir mehrere Ausbauvarianten und die Beantragung von Fördermitteln der Staatsregierung“, so Trebs. Weitere Straßenbaupläne liegen bereit: Die Sanierung von Bahnhofstraße und Bahnhofsvorplatz stehen auch auf der Lauinger Straßenbau-Wunschliste. „Am liebsten mit Baumallee, um die Natur in die Stadt zurückzuholen,“ sagt Bulling. pm

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