1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. In die Dillinger Kaserne werden Millionen investiert

Dillingen

07.06.2019

In die Dillinger Kaserne werden Millionen investiert

Das Wachgebäude der Dillinger Luitpoldkaserne ist veraltet und sanierungsbedürftig. Der Neubau soll weiter ins Gelände gerückt werden. Durch eine längere Einfahrt können Rückstaus auf die Rudolf-Diesel-Straße vermieden werden.
Bild: Berthold Veh

Zunächst wird eine neue Wache gebaut. Und auch die Modernisierung der Heizung steht an. Das ist aber noch nicht alles.

Die Bundeswehr investiert in diesem Jahr, wie jetzt zu lesen war, mindestens 190 Millionen Euro in ihre Standorte in Bayern. Von diesem Kuchen fällt auch etwas für den Standort Dillingen ab. Sechs Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2022 in der Luitpoldkaserne investiert werden, hatte Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, bereits im Dezember angekündigt. Und geplant werden derzeit weitere Millionen-Projekte, die den Standort Dillingen auf Vordermann bringen sollen, bestätigte der stellvertretende Kommandeur des Informationstechnik-Bataillons 292, Andreas Hadersdorfer, auf Anfrage.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Das alte Wachgebäude ist veraltet

Sicher seien die sechs Millionen Euro, die bis 2022 in Dillingen ausgegeben werden. Eine Baumaßnahme wird dabei auch von außen sichtbar sein: Die Luitpoldkaserne erhält eine neue Wache. „Das alte Wachgebäude ist veraltet und sanierungsbedürftig“, erklärt Hadersdorfer. Beim Neubau werde die Wache auch weiter ins Gelände hineingerückt, damit die Einfahrt in die Luitpoldkaserne länger wird. Rückstaus von Autos auf die Rudolf-Diesel-Straße könnten dadurch vermieden werden.

Ein weiteres großes Vorhaben sei die Modernisierung der Heizungsanlage für die ganze Kaserne. Dadurch könnten auch die Energiekosten gesenkt werden, informiert Oberstleutnant Hadersdorfer.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Die Planungen laufen über das Jahr 2022 hinaus

Außerdem laufen Planungen über das Jahr 2022 hinaus. „Hier geht es ebenfalls um Investitionen im Millionenbereich“, erklärt Hadersdorfer. Über die Höhe könne er sich allerdings noch nicht äußern. Nach Informationen unserer Zeitung soll es sich aber um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln. Geplant ist unter anderem der Bau eines neuen Wirtschaftsgebäudes. Das Sanitätsversorgungszentrum soll modernisiert werden, teilt der stellvertretende Kommandeur mit. Und auch die Schießanlage müsse grundlegend saniert werden. Die Anlage sei aber nicht außer Betrieb. „Die Schießanlage geht schon“, betont Hadersdorfer. Es seien kleine Verbesserungen vorgenommen worden, damit die Schießübungen stattfinden können. Die Grundsubstanz sei aber aus den 1950er Jahren. Hadersdorfer sagt: „Die Schießanlage ist in die Jahre gekommen und bedarf einer Sanierung.“

700 Soldaten sind in Dillingen stationiert

In die derzeit oft zu hörenden Klagen über die schlechte Ausstattung der Bundeswehr, die in den vergangenen Jahren kaputtgespart worden sei, stimmt der stellvertretende Kommandeur nicht ein. Er könne nur über den Standort Dillingen, an dem laut Plan etwa 700 Soldaten (hinzu kommen die Zivilbeschäftigten) stationiert sein sollen, sprechen. „Und da sind wir mit der materiellen Ausstattung weitgehend zufrieden, im Bereich IT-Material ist die technische Verfügbarkeit sehr gut“, sagt Hadersdorfer. Das technische Personal sei in Dillingen besonders engagiert. Bei Schadensfällen sorge es dafür, dass zügig Ersatz beschafft wird.

Lesen Sie dazu auch:

Das ist der Auftrag der Dillinger Soldaten

Tag der Bundeswehr: Wenn ein Airbus über Dillingen fliegt

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren