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Prunksitzung Gundelfingen

10.02.2019

Indianer, Stewardessen, Musketiere und eine Putzfrau

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Indianer weihten offiziell die Halle ein – nachdem die Bürgermeisterin ihre „Gruß-Worte“ gesprochen hatte.

Mehr als sechs Stunden lang wird das Publikum von den Gundelfinger Glinken und seinen Gästen unterhalten. Ein Höhepunkt jagt den anderen. Und eine Bürgermeisterin hält ein "Gruß"-Wort.

Nicht „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“, sondern vergangenen Samstag fand in der Brenzhalle in Gundelfingen die Prunksitzung der Glinken statt. Mit diesem Hit von Nena und weiteren Partyklassikern heizte die Stadtkapelle den Zuschauern und Akteuren bereits vor offiziellem Beginn ein (hier lesen Sie, wie die Glinken zu ihrem Namen kamen).

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So war das Publikum von Anfang an in bester Stimmung. Nach dem Kindershowtanz der Glinken unter dem Motto „Hexen“ stellte sich das kleine Prinzenpaar Julia I. und Jakob I. dem Hofstaat vor. Danach kamen bereits die ersten Gäste der Narrenzunft Neresheim auf die Bühne. Diese brachten nicht nur ihre Kindergarde und das kleine Prinzenpaar Nele I. und Max I., sondern auch „Die Launers“ mit. Als Polizist des CSI Gundelfingen und Ehefrau untersuchten diese beim begeisterten Publikum den Alkoholwert.

Auf eine Reise nach Brasilien nahm die „Spice Airways“ die Zuschauer mit.

Anschließend zeigte die Kindergarde der Glinken zu „Music was my first love“ nicht nur ihre Liebe zur Musik, sondern ebenso zum Tanzen. Zu „Heidi“ und einem Hit von Andreas Gabalier schuhplattelte die Kindershowgruppe der Gäste aus Neresheim, kräftig unterstützt von ihrem Prinzen Max I. Auf eine Reise nach Brasilien nahm die „Spice Airways“ des TV Gundelfingen die Zuschauer mit. Wieder in Gundelfingen gelandet, zeigte die Jugendgarde der Glinken zu „Rhythm is a dancer“ ihr Rhythmusgefühl.

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Glinken luden zur Prunksitzung
Bild: Silva Metschl

„Der Bienenzüchter“ Coni Deisler warf einen Blick zurück auf das vergangene Jahr mit seinen Höhen und Tiefen und wagte einen Vergleich zwischen den „Bienenköniginnen“ Miriam Gruß in Gundelfingen und Katja Müller in Lauingen. Außerdem forderte er dazu auf, die Stadt nun als „Bienchenstadt“ zu betiteln, gebe es inzwischen doch mehr Imker als Gärtner dort.

Tanzmariechen Fiona Kaiser und das große Prinzenpaar Nathalie I. und Prinz Jerome I. beendeten mit ihren Tänzen den ersten Teil des Abends.

Gäste bis aus Amerika bevölkern die Bühne

Nach der Pause zogen die Schlossfinken Höchstädt, die zweiten Gäste der Prunksitzung, auf die Bühne. Dass die Technik in der frisch renovierten Brenzhalle noch nicht einwandfrei funktioniert, zeigte sich, als die Musik der Prinzengarde anfangs zu streiken schien. Die Garde bewahrte allerdings die Ruhe und präsentierte schließlich doch noch ihren Tanz.

Auch aus Amerika kam Besuch nach Gundelfingen, als die „Indianer“ Elke und Werner Lohner mit ihrem im wahrsten Sinne des Wortes ganzen „Stamm“ einzogen. Dabei besangen sie nicht nur den vor Weihnachten gestohlenen Weihnachtsmann, sondern forderten zudem Häuptling Jerome I. zum Duell. Auch die Einweihung der Halle führten die beiden bereits durch. Auf der Bühne unterstützt wurden sie dabei vom Stadtrat sowie von Bürgermeisterin Gruß, die nach einigen „Gruß-Worten“ das Band durchschneiden konnte (hier finden Sie einen Bericht über die sanierte Brenzhalle). Der Showtanz der Glinken unter dem Motto „Vampire“ zeigte seine Akrobatik zu Musik aus „Tanz der Vampire“ und der Filmmusik zu „Twilight“.

Eine Putzfrau sorgt für Seniorengymnastik in der Brenzhalle

Ein besonderer Gast war „Die Putzfrau Elfriede Schäufele“ alias Michael Panzer. Mitten im Publikum erzählte sie von ihrem Alltag und einigen Anekdoten ihres Lebens. Die begeisterten Zuhörer bedankten sich bei ihr mit Standing Ovations oder, wie Elfriede Schäufele es ausdrückte, Seniorengymnastik. Der Showtanz der Höchstädter Finken brachte „Bollywood“ mit, die Flying Narrows bekämpften „Akute Unterhopfung“ mit wilder Akrobatik in der Luft.

Als Musketiere übernahm die Hollaria Augsburg die Bühne.

Ein weiterer Höhepunkt war das Kabarett mit Martin Frank. Er erzählte vom schweren Leben als Landkind in München und wie das Leben auf dem Land denn aussieht. Dass er nicht nur lustig ist, sondern auch singen kann, zeigte der Niederbayer mit einer italienischen Arie. Nach fast sechs Stunden beendete „Die Saga der Musketiere“ der Hollaria Augsburg die Prunksitzung der Glinken. Erster Vorsitzender Gerhard Kleiber betonte nochmals, dass der Gundelfinger Faschingsumzug wie gewohnt stattfinde, lediglich der Ausklang in der Brenzhalle nicht stattfinden könne (wir berichteten).

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