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Dillingen

12.07.2018

Indie-Kracher und Ostsee-Punkrock: das Donauside 2018

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7 Bilder
Die Killerpilze.
Bild: Paul Ambrusch

Am 21. Juli steigt in Dillingens Schlossinnenhof zum dritten Mal das Musikfestival der Killerpilze. Sieben Bands stehen auf der Bühne. Wer alles dabei ist.

Da gibt es diesen Typ mit dem auffälligen Bart. Aber auch den Goldjungen mit Schlapphut. Oder die hübsche Blondine zwischen drei Männern. Nicht zu vergessen die zwei Brüder. Und einer braucht nur seine Gitarre. Was diese Personen miteinander verbinden? Sie stehen alle gemeinsam auf einer Bühne. Sie alle machen eigene Musik und sie alle kommen mit einem Ziel nach Dillingen: das Donauside 2018 zu ihrer Show zu machen. Am Samstag, 21. Juli, steigt das Musikfestival, dass die Band Killerpilze in Zusammenarbeit mit dem Kulturring Dillingen, bereits zum dritten Mal im Schlosshof (Finanzamt) organisiert. Ab 14.30 Uhr geht es los, bis spät in die Nacht stehen verschiedene Musiker aus nah und fern auf der Bühne – und das auch für den guten Zweck. Ein Teil des Erlöses kommt der Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung, zugute. Unsere Zeitung präsentiert das Festival, das in dieser Form in Schwaben einmalig ist – und einmalig soll es auch für die vielen Gäste werden, die verbilligte Eintrittskarten im Vorverkauf kaufen können (www.kulturring-dillingen-donau.de). An der Abendkasse gibt es nur noch Restkarten. Los geht es ab 14.30 Uhr, bis spät in die Nacht – und dafür sorgen folgende Musiker am 21. Juli.

B104 und Kracchus Diese beiden Musikgruppen haben sich im Bandwettbewerb sowohl auf Publikums- als auch Jury-Seite durchgesetzt und werden das Donauside eröffnen. Also rechtzeitig da sein und die Nachwuchsbands anfeuern.

DerTypmitdemBart Er darf nicht fehlen. Mittlerweile ist er so etwas wie der Haus-DJ von Donauside. Er wird nach den Live-Auftritten die Platten auflegen und das Donauside zum Tanzen bringen. DerTypmitdemBart – der Münchner DJ mit auffälliger Geschichtsbehaarung.

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Killerpilze Nach rund 150 Konzerten in den vergangenen zwei Jahren, einem Chartalbum, Release und der Veröffentlichung der Kino-Dokumentation „Immer noch jung“ sind die Jo, Fabi und Mäx 2018 ein wenig kürzer getreten – aber am Donauside, ihrem „Baby“, sind sie natürlich am Start. Nicht nur als Organisatoren im Hintergrund, sondern auch auf der Bühne. Im dritten Jahr organisiert Jo Halbig mit seinen Bandkollegen das Festival und verspricht: „Durch die wenigen Shows haben wir noch mehr Vorfreude auf das Festival als sonst und werden noch mehr Liebe reinstecken. Es soll ein Tag werden, an dem eine ganz eigene Community zusammenkommt, die Musik, das Leben und die Gemeinschaft feiert. Wir freuen uns unglaublich.“

Van Holzen Von null in die Top 50 der deutschen Musikcharts: Das schaffte die Ulmer Band im März 2017 mit ihrem Album „Anomalie“. Kritiker vergleichen die Newcomer mit Gruppen wie The Stone Age oder Royal Blood. Und der Erfolg gibt ihnen recht: In den vergangenen Monaten waren sie bei Shows von Billy Talent oder Papa Roach dabei – und am 21. Juli sind sie beim Donauside in Dillingen im Schlosshof.

Wunderwelt Als sich die alte Band von Phillipp Sander und Klaus Hirdina aufgelöst hatte, war schnell klar: Die beiden Freunde wollen unkonventionellere und elektronischere Musik machen – mit einer Sängerin. Mit Melissa Rohrer ist die Position perfekt besetzt. Der erste Bandwettbewerb, der gleichzeitig auch der erste offizielle Gig als Wunderwelt war, wurde direkt gewonnen. Klaus Bruder Chris, DJ und Synthie-Meister, verpasste der Band einen noch elektronischeren Sound. Und auf den dürfen sich die Donauside-Liebhaber freuen.

Onk Lou Ein kleiner bärtiger Mann betritt die Bühne, stimmt seine Gitarre, blickt prüfend in der Raum und beginnt mit seinem ersten Song. Der Raum verstummt und lauscht ihm gebannt. Er klingt, als hätte man Casper eine Stimmrange von Justin Timberlake verpasst und mit den Gitarrenskills von Andy McKee ausgestattet. Am Ende, tosender Applaus und zahlreiche Onk Lou Fans mehr. Das ist Onk Lou. Er stammt aus Niederösterreich und war in ganz Europa als Straßenmusiker unterwegs – nun macht er Halt im schwäbischen Dillingen.

Goldroger Die Band bringt den HipHop zum Donauside. Goldroger rappt variantenreich, bleibt politisch klar und zeigt einen Mittelfinger an alle Aluhüte und Freiwildfans. Nicht aber den Donauside-Besuchern. Da sorgt die Band zwischen Indie, Punk und Rock für einen neuen, anderen Sound. Ob dieser den Dillingern gefällt?

Die Sauna Klingt heißt, ist es auch. Zumindest kommend die Fans zum Schwitzen, wenn sie auf den Beat der sechs jungen Männer abgehen. Die Münchner Band hat sich dem Indierock verschrieben, gepaart mit klassischen und modernen Elementen.

Das Donauside Noch mehr Infos, alle Bands auf einen Blick, Eintrittskarten und Uhrzeiten findet ihr auch im Internet unter www.kulturring-dillingen-donau.de oder auf der Facebook-Seite facebook.com/donauside. Der Termin: Samstag, 21. Juli, im Dillinger Schlosshof hinterm Rathaus.

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