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Umwelt

21.12.2020

Jetzt ist das Bissinger Urwasser klimaneutral

Die Molkerei Gropper will mit einem besonderen Produkt Emissionen vermeiden und Vorbild sein

Das „Rieser Urwasser“ ist 100 Prozent bio, 100 Prozent rein und seit September auch zu 100 Prozent klimaneutral. Der CO2-Fußabdruck der gesamten Herstellungskette des Bio-Mineralwassers, von der Förderung und Abfüllung über die Verpackung und Lagerung bis hin zur Auslieferung an den Handel, liegt bei null. Die nicht vermeidbaren Emissionen von 150 Tonnen CO2 werden gänzlich kompensiert. Das teilt die Bissinger Molkerei Gropper, wo das Urwasser hergestellt wird, in einer Pressemitteilung mit.

Weiter heißt es, dass man sich gemeinsam mit ClimatePartner engagiere. Das mache das Urwasser zum ersten Bio-Mineralwasser, das lokale Maßnahmen fördert. Beispielsweise sorgt das Humusaufbau-Programm in Bissingen dafür, dass Böden durch CO2-Bindung auf natürliche Weise wieder fruchtbar gemacht werden. Nur so können sie das Fundament für eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt bilden. Fortlaufend nehmen mehr und mehr landwirtschaftliche Betriebe an diesem Programm teil und tragen zum Klimaschutz bei.

Höchste Bio-Qualität, absolute Reinheit und hundertprozentige Klimaneutralität: Diese Eigenschaften unterstreicht auch das neue Design der Flasche, die bei ALDI Süd seit Mitte September erhältlich ist. „Um die Orientierung des Verbrauchers zu vereinfachen, haben wir das Flaschendesign und die Verpackung des Rieser Urwassers überarbeitet“, erklärt Markus Haupt, Marketing Manager bei der Urwasser GmbH. „Bewährte Elemente, die für eine schnelle Wiedererkennung sorgen, bleiben dabei erhalten. Aber das neue Etikett rückt jetzt vermehrt die Qualität und die klimaneutrale Herstellung in den Fokus.“

Künftig überzeuge die Flasche mit grüner Optik auf Naturpapier. Die Farbe Grün wie auch der Naturstoff unterstreichen die Bio-Qualität. Doch das Wasser werde nicht nur den hohen Bio-Standards gerecht, sondern unterschreite auch die strengen Grenzwerte, die für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gelten. Diese Besonderheit sei nun auf den ersten Blick ersichtlich. Zudem weise die Flasche jetzt eine bessere Recyclingfähigkeit auf und auch der Kunststoffeinsatz wurde pro Flasche um 9,5 Gramm reduziert. Der Korpus der Einwegpfandflasche sei aber nicht nur recycelbar, sondern bestehe auch aus recyceltem PET.

„In der Transformation der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit sehen wir unsere große Chance“, sagt Heinrich Gropper, Inhaber der Urwasser GmbH, in einer Pressemitteilung. „Nachhaltiges Wirtschaften ist nicht nur wichtig, es ist das erklärte Unternehmensziel und liegt in unserer DNA. Das gilt sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft. Bei uns gehen Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand.“ (pm)

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