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Energie

09.11.2018

Jetzt können Elektroautos auch in Bissingen geladen werden

Bei der offiziellen Übergabe (von links): Bürgermeister Michael Holzinger, LEW-Kommunalbetreuer Wolfgang Spoo, Karina Korn, E-Mobility-Beauftragte des Markts Bissingen, und LEW-Kommunalbetreuerin Karin Frank.
Bild: LEW/Thorsten Franzisi

Station ist in der Stillnauer Straße in Betrieb genommen worden. Eine weitere kommt

Der Markt Bissingen hat vergangene Woche in Kooperation mit den Lechwerken (LEW) die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Sie steht auf dem Parkplatz bei der Schule in der Stillnauer Straße 2. Für diesen Standort habe man sich bewusst entschieden, weil der Parkplatz sehr zentral liegt, für alle öffentlich zugänglich ist und auch von Touristen und Besuchern stark genutzt wird. Zusätzlich werde es im Rathaus bald eine weitere Lademöglichkeit geben, die jedoch in erster Linie für den Eigenbedarf der Verwaltung gedacht ist. „Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema, für das auch Kommunen ihren Beitrag leisten müssen. So planen wir, für den Bauhof ein kommunales E-Auto anzuschaffen. Um dieses zu laden, werden wir noch in diesem Jahr eine LEW-E-Box am Rathaus installieren“, sagt Bürgermeister Michael Holzinger.

Die Pkw-Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Sie wird über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms errichtet LEW derzeit in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte), darunter 17 Gleichstrom-Schnellladestationen. Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder dem „LEW Autostromticket“ können über ihre Flatrate diese Ladestationen frei nutzen, ebenso wie mehr als 4600 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds, steht in der Pressemitteilung. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Alternativ können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der „innogy eCharge-App“ über Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Die Ladesäulen sind in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und können somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden, wird weiter beschrieben.

Bislang gibt es im Landkreis Dillingen an der Donau drei LEW-Ladesäulen, sie stehen in Höchstädt, Lauingen und Wertingen. Die Lechwerke betreiben derzeit rund 200 öffentlich zugängliche Ladepunkte in ihrem Netzgebiet und werden diese Anzahl im Zuge des Förderverfahrens auf etwa 270 erhöhen. Die Strommengen hierfür werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist. (pm)

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