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29.10.2009

Jubiläumskonzert schließt Festjahr würdig ab

Syrgenstein (gl) - Sie können sich immer noch sehen, vor allen Dingen aber auch hören lassen, die Männer des MGV "Frohsinn" Syrgenstein. Das bewiesen die Syrgensteiner Sänger bei ihrem gut besuchten Jubiläumskonzert, welches den Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereines bildete.

Vorsitzender Günter Lanzinger freute sich bei seiner Begrüßung über die gute Resonanz und konnte neben vielen Interessierten auch viele Ehrengäste begrüßen. Ganz besonders begrüßte er Inge Sturm, die den Chor zu einem Teil der Vorträge am Klavier begleitete und dem Konzert dadurch eine besondere Note verlieh.

Leidenschaftlicher Dirigent Hans Ambrosi

Der Chor eröffnete den Abend mit dem ersten Block, welcher mit Werken von Meistern der Wiener Klassik erfüllt war. Der "Hymne an die Freude" von Ludwig van Beethoven folgten drei Kompositionen von W. A. Mozart, nämlich das Bundeslied des Sängerbundes "Brüder reicht die Hand zum Bunde". Danach waren Lieder aus der Oper "Die Zauberflöte" zu hören. Sowohl "Der Chor der Priester" als auch das Finallied der Oper "Heil sei Euch Geweihten" wurden vom Chor sicher und souverän vorgetragen, geführt von einem leidenschaftlichen Dirigenten Hans Ambrosi, der es ausgezeichnet verstand, seine Sänger zu motivieren.

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Im zweiten Block erzählten die Sänger mit Liedern von der Heimat, von Menschen, die in die Fremde zogen und von Heimweh geplagt wieder zurückkehrten, ihre Heimat allerdings nicht mehr so vorfanden, wie sie von ihnen verlassen wurde.

Liedern, die aus der Feder alter Meister der Romantik stammen, war der dritte Block gewidmet. "O Täler weit, o Höhen" von Felix Mendelssohn Bartholdy, der "Jägerchor" aus der Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber, das "Nächtliche Ständchen" von Franz Schubert und nicht zuletzt der "Ungarische Tanz Nr. 6" von Johannes Brahms, begleiteten die Zuhörer in die Pause.

"Zeitgenössische Chormusik mit südländischen Impressionen" war der vierte Block des Konzertes überschrieben und wurde mit dem Welterfolg "Griechischer Wein" des Komponisten und Sängers Udo Jürgens eingeleitet. Eine gelungene Überleitung zum fünften Teil, nämlich dem Zyklus "Sonniges Spanien" von Otto Groll, aus dem vier Stücke zum Vortrag kamen. "Der Zauber des Südens" war von einem hohen Tempo geprägt, verlangte den Akteuren Einiges ab und ließ ihnen kaum Gelegenheit zum Atmen. Doch vom Dirigenten in seiner ruhigen und sachlichen Art geleitet, wurde auch diese Hürde genommen.

Um Einiges ruhiger war dafür dann der nächste Vortrag, der von einem "Mädchen am Meer" erzählte. Hans Beck und Gerhard Gräßle übernahmen bei diesen beiden Vorträgen die Soloparts. Fast melancholisch mutete "Das Andalusische Abendlied" an und machte die Zuschauer etwas besinnlich.

"Wenn Gitarren erklingen" als lebhaftes Schlusslied

Sehr lebhaft dagegen war dann noch das Schlusslied des Konzertes. Das Lied "Wenn Gitarren erklingen" entsprach voll dem spanischen Temperament und wurde von den Sängern mit Bravour gemeistert. Mit nicht enden wollendem Beifall forderten die Zuhörer noch zwei Zugaben, die von den Akteuren gerne gegeben wurden.

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