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Kirchliches

13.04.2015

Junge Christen bekräftigten ihren Glauben

Am gestrigen Weißen Sonntag empfingen in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu Höchstädt insgesamt 24 Mädchen und Buben ihre erste Heilige Kommunion. Die liturgische Feier stand unter dem Motto „Wer teilt, gewinnt“.
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Am gestrigen Weißen Sonntag empfingen in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu Höchstädt insgesamt 24 Mädchen und Buben ihre erste Heilige Kommunion. Die liturgische Feier stand unter dem Motto „Wer teilt, gewinnt“.
Bild: Wilde

In Höchstädt wurde Erstkommunion gefeiert – in Bächingen Konfirmation

Die Erstkommunion in Höchstädt stand heuer unter dem Motto „Wer teilt, gewinnt“. Nach dem feierlichen Einzug nahmen die 24 Kommunionkinder auf ihren Stühlen rund um den Altar Platz. Die Kyrierufe wurden von drei Kommunionkindern vorgetragen.

In seiner Predigt erklärte Pfarrer Ertl den Sinn des diesjährigen Mottos den Erstkommunikanten. Sowohl in der Lesung als auch im Evangelium sei die Rede von hungrigen Menschen gewesen, die dann durch das Teilen von Brot und Fischen alle satt geworden seien. Einzelne Kinder brachten dann eine Karotte, eine Semmel, eine Tafel Schokolade, Pralinen und einen Geldbeutel zu Pfarrer Ertl und sie versuchten dann, gemeinsam zu ergründen, ob man durch das Teilen dieser Dinge gewinnen könne. Dies sei eher weniger der Fall, weil man ja dann selbst nur noch die Hälfte oder weniger bekäme. Wenn man Zeit oder Spiele mit einem anderen teile, gewinne man schon eher, weil man dabei ja Freude empfange. Wenn man das Licht von Kerzen oder die Liebe, symbolisiert durch zwei Herzen, teile, würde beim Endergebnis schon mehr rauskommen.

Am Schluss brachte ein Kind die Bibel und Pfarrer Ertl erklärte, dass sie ein Symbol für den Glauben sei. So wie Jesus beim letzten Abendmahl und auch jedes Mal bei der Wandlung im Gottesdienst sich selbst als Speise weitergebe, so sollten auch die Erstkommunionkinder durch die Teilnahme am Mahl den Glauben an Christus weitergeben. Die Kinder sollten daran denken, dass sie ab heute nicht nur Spiele, Liebe und Zeit miteinander teilen können, sondern auch den Glauben an Jesus. Weitere Kommunionkinder lasen die Fürbitten, während andere Kerzen, Kelch, Brot und Wein zum Altar brachten.

Bei der Kommunion wurde den Kindern sowohl die Hostie als auch auf Wunsch der Kelch mit Wein gereicht. Zum Abschluss des feierlichen Gottesdienstes dankte Pfarrer Ertl allen Helfern, die zum Gelingen des heutigen Tages beigetragen haben und dem Kolpingchor „Taktlos“ aus Lauingen für die musikalische Mitgestaltung.

16 Konfirmandinnen und Konfirmanden kamen am Weißen Sonntag in die Bächinger Nikolaikirche, um Gottes Segen zu empfangen. Die Predigt, die von Pfarrer Frank Bienk gemeinsam mit dem Team der Konfirmandenmitarbeiter gestaltet wurde, wurde jäh durch das Klingeln eines Mobiltelefons unterbrochen. Die sich wiederholende Störung war geplant. Pfarrer Bienk führte aus, dass ständige Erreichbarkeit und Kontakt über soziale Netzwerke für die Jugendlichen einen hohen Stellenwert hätten – auch wenn Eltern und andere sich oft davon gestört fühlten.

Letztlich lebten die Jugendlichen hier aber aus, was sie auch von Gott erwarten dürften: Ein Gegenüber, das immer für sie erreichbar sei, das Antwort gibt, wenn man nur genau hinhöre, das helfe, wenn man in Not sei. Gebündelt wurde diese Einsicht durch einen Vers aus Psalm 145: „Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen“. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von Dr. Helmut Kettler an der Orgel und dem Gospelchor „Peace Unlimited“ unter der Leitung von Pfarrer i.R. Hans-Joachim Silkenat. (pm)

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