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Dillingen

31.08.2013

Junge Leute wollen katholischen Glauben verbreiten

Eine Gemeindemission findet in Dillingen statt,.
Bild: GM

Konzentrierte Gemeindemission in Dillingen vom 14. bis 22. September

Von 14. bis 22. September findet in Dillingen eine konzentrierte Gemeindemission mit einer Gruppe von circa 40 jungen Leuten aus ganz Deutschland statt. „misiones – Glauben leben“ ist eine Form von moderner Gemeindemission, bei der Jugendliche und junge Erwachsene mit geistlicher Begleitung in eine Pfarrei kommen, um eine Woche lang dort zu leben und mit ihr den christlichen Glauben zu erfahren und zu teilen.

„misiones“ gibt es schon seit vielen Jahren als Projekt von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien in Lateinamerika und inzwischen auch in Spanien, Italien, Portugal und Deutschland. Die Initiative zu dem Projekt in Deutschland, entstand aus der Begeisterung und Motivation verschiedener deutscher Jugendlicher, die während Auslandsaufenthalten in Chile, Mexiko und Spanien seit 2006 „misiones“ dort kennenlernen durften.

Im Jahr 2009 war es dann soweit: Zwölf junge Erwachsene in Zusammenarbeit mit Patres und Ordens-Schwestern starteten das Projekt in Deutschland. Durch die Beibehaltung des spanischen Namens „misiones“ wollen sie die Herkunftsidee würdigen (deutsch: Mission, Auftrag, Sendung, Bestimmung).

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Inzwischen haben „misiones – Glauben leben“ dreimal in Deutschland stattgefunden.

Der Projektträger sind junge Frauen und Männer der Schönstattbewegung in Zusammenarbeit mit engagierten Christen der katholischen Pfarrgemeinde vor Ort. Die Schönstattbewegung ist eine weltweit verbreitete Geistliche und apostolische Bewegung innerhalb der katholischen Kirche. Das misiones-Team lebt zehn Tage lang in einer Pfarrei in einfachen Verhältnissen und mit einem intensiven, spirituell geprägten Gemeinschaftsleben. Ein wesentlicher Schwerpunkt, sozusagen das Herzstück, sind die „Tür zu Tür-misiones“. Dabei ziehen die jungen Leute zu zweit, wie auch schon die ersten Jünger, durch die Gemeinde und klingeln an jedem Haus. So machen sie die verschiedensten Erfahrungen von Ablehnung bis zu wertvollen Begegnungen.

Während den Tür-zu-Tür-Besuchen, bei denen die Jugendlichen meist ein Gnadenbild der Mutter Gottes von Schönstatt als der „Herzensöffnerin für Christus“ und Erkennungszeichen mitnehmen, geht es nicht um Bekehrung oder Belehrung, sondern um Zuhören, Glaubens-austausch und Zusage von Gebet.

Parallel zu diesen Besuchen bleibt immer eine kleine Gruppe, betend vor dem Allerheiligsten in der Pfarrkirche zurück und trägt die Begegnungen und Gespräche im Gebet mit. Die misioneros/as bringen am Abend die Menschen, denen sie an diesem Tag begegnet sind durch ein gemeinsames Abendgebet mit Reflexion vor Christus und in die Gemeinschaft. Den zweiten Schwerpunkt bilden soziale, gemeinschaftsbildende und religiöse Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren/innen in einer Gemeinde.

Ein täglicher Höhe- und Treffpunkt für die Gemeinde ist ein von den misioneros/as gestaltetes Abendlob um 19 Uhr.

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