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Kommunalpolitik

18.12.2012

Kamm kritisiert dreispurigen Bau der B16 neu

<table> <tbody> <tr> <td>Dringend warten die Höchstädter auf Entlastung des Durchgangsverkehrs durch eine B 16-Ortsumfahrung. Diese wurde von von der Grünen-Abgeordneten Christine Kamm zusammen mit anderen Projekten kritisiert.</td> <td>Foto: von Neubeck</td> </tr> </tbody> </table>

Grünen-Abgeordnete sieht keine „ernsthaften Argumente“ für Umfahrung bei Höchstädt

Höchstädt 2009 wurde im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehalten, dass im Jahr 2015 ein neuer Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorgelegt werden muss. Darin enthalten sind beispielsweise Straßenprojekte, die aus Sicht der jeweiligen Länder einer Bewertung im Rahmen der Aufstellung des BVWP unterzogen werden sollen. Derzeit läuft die Bedarfsfortschreibung und ist auch öffentlich ausgelegt. Mit darin enthalten sind die Ortsumfahrungen für Höchstädt und Schwenningen mit drei Spuren.

Die schwäbische Grünen-Abgeordnete Christine Kamm kritisierte dieses Vorhaben, wie sie in einer Pressemitteilung kundtat: „Die aktuelle Wunschliste des Innenministeriums für neue Ortsumfahrungen der B16 und der B25 sprengt jedes Maß der Finanzierbarkeit und der verkehrspolitischen Vernunft.“

Sie schreibt weiter, dass der geplante dreispurige Ausbau für die Umgehungsstraßen in Höchstädt, Schwenningen, Tapfheim, Möttingen, Wallerstein/Ehringen und Wengenhausen nicht sinnvoll sei. „Dabei geben die Verkehrszahlen der letzten Jahre kein ernsthaftes Argument für diese massiven Ausbaupläne: Fast alle Abschnitte der B16 und alle der B25 wurden 2010 von weniger als 15000 Kfz täglich befahren“, so Kamm weiter. Sorge mache jedoch der hohe Anteil großer Lastkraftwagen und die überhöhten Durchfahrtsgeschwindigkeiten. Hierdurch entstünden massive Nachteile für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Mehr lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Donau-Zeitung.

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