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Versammlung

05.02.2014

Kandidaten für Bürgermeisterwahl stellten sich vor

FDP Höchstädt lud Hildegard Wanner, Stefan Lenz und Wolfgang Konle ein

Sonderheim Die FDP-Stadtratskandidaten hatten die drei Bürgermeisterbewerber von Höchstädt nach Sonderheim in die „Alte Donau“ geladen, um sich einen Eindruck über die Bewerber zu verschaffen. Wer die Höchstädter Kommunalpolitik in den vergangenen Jahren verfolgte, kannte die Meinungen und Ziele der bisherigen Bürgermeisterin Hildegard Wanner. So erklärte FDP-Stadtrat Günter Ballis auch, dass man zuerst die neuen Kandidaten hören wolle, welche Änderungen zu erwarten wären. Wolfgang Konle (SPD) beschrieb seinen bisherigen beruflichen Lebenslauf mit zehnjährigem Lehramt und anschließender Selbstständigkeit. Diese Tätigkeit als Unternehmer hätte ihm einen größeren Weitblick und die Überzeugung gebracht, dass man auch in der Kommunalpolitik unternehmerisch handeln muss. Deshalb fordert er frischen Wind für Höchstädt. Besonders neugierig waren anscheinend viele Zuhörer laut Pressemitteilung auf die Vorstellung von Stefan Lenz, dem Bewerber der Freien Wähler, der bisher politisch in Höchstädt noch nicht in Erscheinung getreten war. Beruflich bei einer Bank als Abteilungsleiter für Versicherungsfragen sicher gut versorgt, möchte er sich doch als Bürgermeister einen Herzenswunsch erfüllen. In seiner Zielsetzung waren viele Parallelen zu den Ausführungen von Wolfgang Konle festzustellen, wie aktives Gestalten statt nur verwalten, den Streit zwischen den Fraktionen begraben und keine Parteipolitik im Stadtrat.

Bürgermeisterin Hildegard Wanner erläuterte in ihren Ausführungen nochmals die während ihrer Amtszeit seit 2002 getätigten Aufgaben und Verbesserungen in der Stadt. Dabei kam immer wieder zum Ausdruck, dass man Wünsche nur erfüllen könne, wenn auch die Finanzierung gesichert sei.

Dies sei am Beispiel des Projektes Zukunft der SSV erkenntlich. Die Stadt habe keine großen Einkünfte, dass man aus dem Vollen schöpfen könne. Bezüglich des Weiterbaues des SSV-Projektes sei zwar durch die großzügige Spende von Loni Grünbeck eine bessere Position geschaffen, aber noch nicht alle Fragen geklärt. (pm)

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