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02.02.2018

Karg und Mesch wehren Vorwürfe ab

Aussagen von Rudolf Kimmerle „in hohem Maß beleidigend“

Über Nacht sei buchstäblich alles anders gewesen. Die schwere Erkrankung des Bürgermeisters Stefan Lenz habe die politische Landschaft in Höchstädt von einem Tag auf den anderen komplett verändert. Stephan Karg und Hans Mesch waren gefordert, die Geschicke der Stadt und der Stadtteile zu lenken und leiten. Beide haben diese große Herausforderung angenommen und gemeinsam mit dem gesamten Stadtrat mit Bravour gemeistert, davon sind Karg und Mesch überzeugt, wie sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung schreiben. Sie reagieren damit auf einen Bericht über den aktuellen Stand beim Projekt Zukunft des Sportvereins Höchstädt. Unternehmer Rudolf Kimmerle, der wie berichtet mit an Bord ist, sagte, dass die Stadt ein Jahr handlungsunfähig gewesen sei. Diese Aussage finden Karg und Mesch „in höchstem Maße beleidigend und unfair. Sie entspricht in keiner Weise den Tatsachen“, steht es in der Pressemitteilung. Und weiter: „Wir haben im letzten Jahr unter anderem das Baugebiet Ensbach Süd neu erschlossen, den Ausbau der Straße um das Schloss, die Offensive Innenstadt und den Hochwasserschutz auf den Weg gebracht, Gespräche mit Norma über den wichtigen Verbleib in der Innenstadt geführt, Aufträge für den Breitbandausbau vergeben, den Parkplatz Weite Gasse fertiggestellt, zahlreiche Trauungen auf Schloss Höchstädt abgehalten, die Sanierung der Grund- und Mittelschule gemeinsam mit dem Schulverband ein gutes Stück vorangebracht, und, und, und.“ Wenn das alles Handlungsunfähigkeit bedeute, dann würden Karg und Mesch die Welt nicht mehr verstehen.

Zum Thema „Stillstand SSV“ schreiben sie, dass dies nichts mit der Stadt zu tun habe. Man schätze das große ehrenamtliche Engagement in hohem Maße, die Stadt sei jedoch erst gefordert, wenn die Planungen zur restlichen Fertigstellung mit sämtlichen Zahlen und Daten zur Finanzierung und zum Unterhalt vorliegen. „Wir werden uns deshalb auch nicht zu der in den Raum gestellten finanziellen Unterstützung äußern. Denn die weiteren Entscheidungen obliegen dem Stadtrat als Kollegialorgan“, so Karg und Mesch. Einen vernünftigen Abschluss vom Projekt Zukunft werde es nur geben, wenn offen und ehrlich miteinander umgegangen und sich gegenseitig respektiert werde. (pm)

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