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19.06.2009

Kein Zocker-Paradies

Lauingen Der Bauausschuss des Lauinger Stadtrates will keine weiteren Spielhallen in der Kommune. Deshalb wurde die Verwaltung nun beauftragt, entsprechende Bebauungspläne zu erstellen, so Bürgermeister Wolfgang Schenk. Eine Bauvoranfrage und ein Bauantrag für jeweils vier Spielhallen an einem Standort wurden in der Sitzung am Mittwochabend abgelehnt. Der Beschluss sei mit einer großen Mehrheit gefasst worden, sagte Schenk im Gespräch mit der DZ.

Eine Linie gefunden

Bislang gibt es in der Herzogstadt an sechs Standorten Spielhallen. Und Schenk findet, dass diese Zahl auch reicht: "Wir haben so viele Spielhallen in Lauingen." Mit dem Beschluss des Bauausschusses ist er zufrieden. Man habe nun eine Linie bei diesem Thema gefunden. "Man muss das Angebot nicht übermäßig groß machen." Genehmigt wurde vom Ausschuss der Bau eines Fast-Food-Restaurants an der Stelle der derzeitigen Aral-Tankstelle, so Christoph Mayer, Sachbearbeiter der Bauverwaltung. Bereits in der vorigen Bauausschusssitzung war das Thema öffentlich diskutiert worden. Damals hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Werner Hoffmann gesagt: "Wir sind nicht das Las Vegas von Schwaben."

l Im Bauausschuss notiert: Die Carolina-Frieß-Grundschule erhält eine neue zentrale Lüftungsanlage.

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