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Bachhagel

23.02.2018

Keine Sorge um die Zukunft der Blasmusik im Landkreis Dillingen

Stellvertretender ASM-Präsident Theo Keller (links) ehrte Funktionäre des ASM-Bezirks 17 für ihre 15-jährige Tätigkeit im Vorstand: Uwe Kaipf, Karl Hörbrand, Josef Werner Schneider, Michael Kraus und Armin Dauser.
Bild: Markus Knötzinger

Der ASM-Bezirk 17 zog in Bachhagel Bilanz. Fortbildung wird groß geschrieben. Musiker danken für Fördergelder.

 Um die Zukunft der Blasmusik müsse man sich im Landkreis Dillingen keine Sorgen machen. Dies war das Fazit der Generalversammlung des ASM-Bezirks 17, die im Bürgerhaus in Burghagel stattfand. Der Musikverein Burghagel musizierte zur Begrüßung.

Bezirksvorsitzender Josef Werner Schneider blickte auf zahlreiche Veranstaltungen des Bezirks 17 des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds (ASM) zurück. Der Kurs in Probepädagogik für Dirigenten mit Professor Vierneisel vor einem Jahr und der Klarinettenworkshop im Januar stünden als Beispiel für die Fortbildung im Erwachsenenbereich. Bei der Jugendarbeit seien hier die jährliche Jungmusikerlehrgangswoche in Violau mit Abschlusskonzert in Wittislingen sowie das Jugendkapellenkonzert in Dillingen zu erwähnen. Drei Jugendkapellen aus dem Bezirk 17 glänzten beim überregionalen Jugendkapellenwettbewerb im Juli in Höchstädt.

Im Kontext der Jugendarbeit bedankte sich Schneider beim Kreistag des Landkreis Dillingen für die jährliche finanzielle Förderung. Er appellierte an die Musikvereine, die Zuschüsse des Landkreises für Noten, Trachten, Instrumente und Renovierung von Probenheimen zu nutzen. Für das kommende Jahr warb der Bezirksvorsitzende für die Teilnahme am Schwabentag am Sonntag, 19. August in Nördlingen im Rahmen von 100 Jahre Freistaat Bayern. Bezirksjugendleiterin Daniela Arnold kombinierte ihren Bericht mit dem von Bezirksdirigentin Ingrid Philipp, die aus familiären Gründen der Versammlung nicht beiwohnen konnte. Auch dieses Jahr konnte mit den Jugendlichen auf der Jungmusikerlehrgangswoche wieder sehr gut gearbeitet werden. Insgesamt absolvierten im vergangenen Jahr 92 Musiker erfolgreich eine Bläserprüfung. Die gute Jugendarbeit spiegle sich außerdem im Kammermusikwettbewerb wider, bei dem neun Gruppen weiterkamen und sich beim Bundesentscheid nun vier Gruppen aus dem Bezirk 17 für den Landesentscheid qualifiziert hätten. Der Klarinettenworkshop im Januar sei so gut angekommen, dass man hierzu eine weiterführende Veranstaltung und einen Saxofonworkshop anbieten werde.

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Die Wertungsspiele mussten im letzten Jahr mangels Teilnahme abgesagt werden. Dieses Jahr finden die Wertungsspiele daher zusammen mit dem Bezirk 16 in Röglingen statt. Auch dazu seien noch mehr Anmeldungen notwendig.

Landtagsabgeordneter Georg Winter betonte, dass die Blasmusikverbände in Bayern und dadurch die Musikvereine vom Freistaat finanziell außerordentlich gut gefördert würden. Dass die Gelder gut angelegt seien, sehe man am qualifizierten Nachwuchs. Stellvertretender ASM-Präsident Theo Keller dankte dem Freistaat und dem Bezirk Schwaben für gut 600000 Euro an Förderung, „so viel wie noch nie.“

Für ihre 15-jährige Tätigkeit in der Bezirksvorstandschaft ehrte Theo Keller folgende Mitglieder mit der silbernen Anstecknadel am weißblauen Band des ASM: Bezirksvorsitzender Josef Werner Schneider, Bezirksschriftführer Uwe Kaipf, Bezirksschatzmeister Armin Dauser sowie die Kassenprüfer Karl Hörbrand und Michael Kraus.

Die Generalversammlung wählte außerdem den Bezirksvorstand sowie die Delegierten zur Delegiertenversammlung des ASM neu. Bestätigt in ihren Ämtern wurden Bezirksvorsitzender Josef Werner Schneider, stellvertretende Bezirksvorsitzende Anette Paulus, Bezirksschatzmeister Armin Dauser, Bezirksschriftführer Uwe Kaipf, Bezirksdirigentin Ingrid Philipp, stellvertretende Bezirksdirigentin Simone Feldengut, Bezirkstambourmajorin Viktoria Bicok, stellvertretender Bezirkstambourmajor Stefan Ziegler, Bezirksjugendleiterin Daniela Arnold, die Beisitzer Rebecca Walter, Simon Hörbrand und Thomas Eyring sowie Medienbeauftragter Markus Knötzinger.

Die stellvertretende Bezirksjugendleiterin Marie-Sophie Schweizer schied aus eigenem Wunsch aus. Für ihr Amt sowie das des zweiten stellvertretenden Bezirksvorsitzenden fanden sich jedoch keine Kandidaten. Als Delegierte wurden außerdem gewählt: Kathrin Krell, Markus Grandel, Roland Grandel, Uwe Kaipf, Markus Knötzinger und Heiko Bartschat (neu). (pm)

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